LinkedIn-Ranking

Robin Rumler - der "Social CEO" der Pharmaindustrie

Erfahren Sie, welchen Platz Robin Rumler, CEO der Pfizer Corporation Austria, im LinkedIn Ranking erreicht und welche Tipps er für einen gelungenen Online-Auftritt hat.

Von

Robin Rumler, CEO Pfizer Corporation Austria

Auch der Drittplatzierte des Top-Führungskräfte Rankings stand dem INDUSTRIEMAGAZIN Rede und Antwort. Robin Rumler, Geschäftsführer der Pfizer Corporation Austria darf sich nach aktuellem Stand über rund 11.784 Follower freuen, die seinem, wie er es nennt, „Infotainment“ im Business-Netzwerk LinkedIn folgen. Der „Social CEO“ möchte mit seinem authentischen Auftritt Aufmerksamkeit für Gesundheitsthemen schaffen und das mit möglichst spielerischem Zugang. Warum LinkedIn ein wichtiger Indikator für Erfolg sein kann, erzählt er dem INDUSTRIEMAGAZIN: 

INDUSTRIEMAGAZIN: Seit wann nutzen Sie LinkedIn und wozu? 

ROBIN RUMLER: Mittlerweile seit fast vier Jahren! 2017 habe ich gemeinsam mit der Pfizer Unternehmenskommunikation das Projekt „Social CEO“ in Angriff genommen, seither bin ich hier sehr aktiv. Ich sehe es als fantastische Möglichkeit Aufmerksamkeit für Gesundheitsthemen zu schaffen, in Dialog zu treten und Themen zu diskutieren. Zu Beginn bestand mein Netzwerk aus rund 500 Personen. Heute sind es knapp 11.800 Follower – ein schöner Erfolg und wichtiger Indikator dafür, dass wir mit unseren Inhalten richtig liegen. 

Betreiben Sie den Kanal selbst oder greifen Sie auch auf Unterstützung zurück? 

RUMLER: LinkedIn bearbeite ich gemeinsam mit einer Kollegin aus der Unternehmenskommunikation. Wir planen im Voraus und setzen einen Redaktionsplan auf. Und ich gehe sehr gerne mit offenen Augen durch die Welt. Wenn ich ein spannendes Motiv finde oder eine interessante Persönlichkeit treffe, dann poste ich auch spontan.  

Welche Inhalte sind Ihnen besonders wichtig und warum teilen Sie diese? 

White Paper zum Thema

RUMLER: Ich biete auf LinkedIn „Infotainment“. Das bedeutet, dass ich gerne informiere und Aufmerksamkeit für Gesundheitsthemen schaffe, und zwar mit einem lockeren, manchmal spielerischen Zugang und nie mit erhobenem Zeigefinger. Letztlich geht es auch auf LinkedIn darum, Geschichten zu erzählen: Was tut das Unternehmen? Was tut sich in der Branche? Was tut sich in der Gesundheitspolitik? Welche Themen lohnen sich, um mit der Community in Diskussion zu gehen? Zu Beginn der Pandemie war beispielsweise der Umstieg auf Home-Office eine völlig neue Erfahrung für mich, mit der ich erst zurechtkommen musste. Ich habe dann sehr persönliche „10 Tipps für besseres Home-Office“ geteilt. Im letzten Jahr waren freilich alle geteilten Milestones rund um die Covid-19-Impfung am erfolgreichsten, mit bis zu 2.000 Reaktionen und knapp 110.000 Ansichten pro Posting. 

Wie gut funktioniert Networking im Online-Business-Netzwerk tatsächlich? 

RUMLER: Es funktioniert meiner Meinung nach nur, wenn man Inhalte nicht nur selbst postet, sondern dazu auch mit der Community in Diskussion tritt und auch selbst liked, kommentiert und Kontakte knüpft. Ich empfehle, das persönliche Netzwerk ständig zu erweitern. Aber gezielt, denn die Qualität der Kontakte zählt mehr als die Quantität. 

Reagieren Sie auf all Ihre Nachrichten selbst? 

RUMLER: Persönliche Nachrichten bearbeite ich – manchmal mit etwas zeitlicher Verzögerung – selbst. Auch auf Kommentare antworte ich gerne selbst und trete in den Dialog, denn Follower schätzen meiner Erfahrung nach vor allem Authentizität und Kontinuität.

Ist ein LinkedIn-Profil notwendig, um beruflich erfolgreicher zu sein? 

RUMLER: LinkedIn ist die wichtigste Businessplattform im deutschsprachigen Raum und parallel dazu gewinnt Social-Recruiting immer mehr an Bedeutung. Wer auf Jobsuche ist, kommt an der Plattform also nicht mehr vorbei. Gleichzeitig ist die persönliche, „digitale Reputation“ eine neue Währung im Berufsleben. Wird sie professionell gepflegt, kann sie förderlich für Karriere und Werdegang sein. 

Lieblings-Hashtag?

RUMLER: Ich gehe grundsätzlich eher sparsam und gezielt mit Hashtags um, verwende aber gerne #PfizerProud und #ScienceWillWin – zwei Pfizer-Hashtags, die selbsterklärend sind und das letzte (berufliche) Jahr sehr gut beschreiben.

Holen auch Sie sich Tipps für Ihren persönlichen und erfolgreichen LinkedIn-Auftritt, lesen Sie mehr über das aktuelle INDUSTRIEMAGAZIN-Ranking und erfahren Sie wer die TOP Führungskräfte im stetig wachsenden Business-Netzwerk sind.