Verdachtsfall

Deutsches Kartellamt durchsucht Kabelhersteller

digital digitalsymbol kabel leitung leitungen daten dateien faser verbindung internet glasfaser kommunikation streaming bertragung upload download information technologie transfer online digital datenstrom datenfluss vernetzung austausch transport virtuell senden empfangen fortschritt telekommunikation kommunizieren vernetzt netzwerk verbunden blau schwarz schnell cloud netz web geschwindigkeit weg computer datei zukunft futuristisch leuchtend globalisierung informationsgesellschaft abstrakt hintergrund
© envfx - Fotolia

Das deutsche Bundeskartellamt geht dem Verdacht von Preisabsprachen bei Kabelherstellern nach. Ein Sprecher des Kartellamts sagt, die Behörde habe mehrere Hersteller von Kabeln und Leitungen durchsucht. Namen der betroffenen Firmen wurden aber noch nicht genannt.

Laut Kartellamt gibt es Verdachtsmomente, dass Unternehmen und Verbände unzulässigerweise Preise abgesprochen haben. Dabei gelte aber die Unschuldsvermutung.

Zu den Betroffenen zählt unter anderem Leoni, ein Hersteller für Kabel und Drähte mit Sitz in Nürnberg. Das Unternehmen bestätigte die Durchsuchungsaktion. Laut Leoni geht es darum, "dass Kabelhersteller die Berechnung branchenüblicher Metallzuschläge in Deutschland miteinander koordiniert haben sollen". Mit diesen Zuschlägen passen Kabelhersteller die Preise etwa für Kupfer oder Aluminium an den tagesaktuellen Börsenkurs an.