KTM Pleite : Sparmaßnahmen bei KTM: Rückzug aus dem MotoGP?
Inhalt
- KTM Insolvenz: Europas Mobilitätsbranche im Aufruhr
- Verlängerung des Produktionsstopps geplant
- Zieht sich KTM aus der MotoGP zurück?
- Die ungehobenen Potentiale von KTM
- Droht die Abwanderung der Produktion nach Asien?
- Das Aus für GasGas und Husqvarna?
- KTMs hohe Kosten für Forschung und Entwicklung
- Außerordentliche Hauptversammlung wird einberufen
KTM muss Millionen einsparen. Auch ein Ende der MotoGP ab 2026 ist möglich.
- © KTMKTM Insolvenz: Europas Mobilitätsbranche im Aufruhr
Die Insolvenz des traditionsreichen österreichischen Motorradherstellers KTM versetzt die europäische Mobilitätsbranche in Aufruhr. Noch vor wenigen Jahren galt das Unternehmen als einer der erfolgreichsten Player im Offroad-Segment und überzeugte mit Innovationen sowie internationalen Motorsport-Triumphen. Doch inzwischen steht KTM vor tiefgreifenden Herausforderungen: Überhöhte Lagerbestände, verschärfte Abgasnormen und ein angespanntes wirtschaftliches Umfeld zwangen den Hersteller in die Knie. Der seit Dezember andauernde Produktionsstopp, ursprünglich bis Februar geplant, könnte nun bis Ende März verlängert werden – eine Maßnahme, die die Belegschaft ebenso belastet wie die Reputation des Unternehmens.
>>> Wie der Kult-Motorradhersteller KTM seine Insolvenz heraufbeschwor
Kern der aktuellen Krise sind rund 130.000 nicht abgesetzte Motorräder, von denen viele die ab 2024 geltenden Euro5+-Normen nicht mehr erfüllen. Während sich die Lagerhallen füllen, schrumpfen die finanziellen Ressourcen. Doch trotz der Insolvenzprognose sieht die Boston Consulting Group (BCG) Wachstumspotenziale: In den Kernmärkten wird ein jährliches Plus von mehr als zehn Prozent erwartet, insbesondere im Offroad-Bereich, wo KTM mit Marktanteilen von bis zu 60 Prozent führend bleibt.
Um das Unternehmen zukunftsfähig zu machen, diskutieren Sanierungsverwalter drastische Einsparungen – von der Reduktion der Mehrmarkenstrategie bis hin zu einem Rückzug aus der MotoGP. Diese Entscheidungen könnten nicht nur Millionen einsparen, sondern auch die Weichen für KTMs langfristige Stabilität stellen. Doch wie realistisch ist dieser Neustart?
Nie mehr die wichtigsten News aus Österreichs Industrie verpassen? Abonnieren Sie unser Daily Briefing: Was in der Industrie wichtig wird. Täglich um 7 Uhr in ihrer Inbox. Hier geht’s zur Anmeldung!
Verlängerung des Produktionsstopps geplant
Der insolvente Motorradhersteller KTM plant, den seit Mitte Dezember andauernden Produktionsstopp um einen weiteren Monat bis Ende März 2024 zu verlängern. Diese Entscheidung steht im Kontext erheblicher wirtschaftlicher Herausforderungen, die das Unternehmen aktuell belasten. Insbesondere die überhöhten Lagerbestände stellen ein akutes Problem dar: Rund 130.000 Motorräder, die teilweise nicht der ab 2024 geltenden Euro5+-Abgasnorm entsprechen, haben sich in den Lagerhallen angesammelt. Durch die Verlängerung des Produktionsstopps soll der Lagerbestand abgebaut und eine Entlastung der finanziellen Situation erreicht werden.
Die Maßnahme hat jedoch direkte Auswirkungen auf die Belegschaft. Laut Unternehmensangaben wird die Arbeitszeit während des Produktionsstopps auf 30 Stunden pro Woche reduziert, was für die Beschäftigten mit Einkommenseinbußen verbunden ist. Dieser Schritt ist Teil einer umfassenderen Strategie, Kosten zu senken und das Unternehmen auf einen möglichen Neustart vorzubereiten. Gleichzeitig wird deutlich, wie gravierend die finanzielle Schieflage des Unternehmens ist.
Die Verlängerung des Produktionsstopps bei KTM kann dem Unternehmen in mehreren zentralen Bereichen helfen, sich auf einen Neustart vorzubereiten und langfristig wieder wettbewerbsfähig zu werden:
1. Abbau von Lagerbeständen
KTM hat derzeit rund 130.000 Motorräder auf Lager, von denen ein Teil nicht der ab 2024 geltenden Euro5+-Abgasnorm entspricht. Durch den Produktionsstopp kann der Fokus auf den Abverkauf dieser Bestände gelegt werden, bevor neue Modelle gefertigt werden. Dies verhindert, dass zusätzliche Produktionskosten entstehen, während bereits produzierte Motorräder nicht abgesetzt sind.
2. Kostenreduktion
Der Stopp der Produktion reduziert kurzfristig die variablen Kosten, etwa für Materialien und Betriebskosten in der Fertigung. Gleichzeitig wird die Arbeitszeit der Belegschaft während dieser Phase auf 30 Stunden pro Woche reduziert, was Personalkosten senkt. Diese Einsparungen schaffen finanzielle Spielräume für notwendige Restrukturierungsmaßnahmen.
3. Zeit für strategische Neuordnung
Die Produktionspause gibt dem Management Zeit, dringend erforderliche Entscheidungen zu treffen. Dazu gehören die Anpassung der Modellpalette an zukünftige Abgasnormen, die Optimierung der Lieferketten und die Ausarbeitung neuer Geschäftsstrategien. Ohne den Druck einer laufenden Produktion können diese Prozesse effizienter gestaltet werden.
4. Stärkung der Liquidität
Durch den Abverkauf vorhandener Bestände und die Senkung laufender Kosten kann KTM dringend benötigte Liquidität generieren. Dies ist entscheidend, um finanzielle Verpflichtungen zu erfüllen und Investitionen in Schlüsselbereiche wie Forschung und Entwicklung oder Marketing zu tätigen.
Zieht sich KTM aus der MotoGP zurück?
Zusätzlich zur Produktionspause diskutieren die Sanierungsverantwortlichen weitreichende Sparmaßnahmen, die bis 2026 Einsparungen in Höhe von bis zu 46 Millionen Euro bringen könnten. Dazu zählen die Reduktion der Mehrmarkenstrategie – aktuell setzt KTM auf die Marken KTM, Husqvarna und GasGas – sowie ein potenzieller Rückzug aus der MotoGP. Obwohl KTM im Motorsport bedeutende Erfolge feierte, könnten die jährlichen Einsparungen von bis zu 46 Millionen Euro durch einen geordneten Ausstieg aus diesem Bereich die wirtschaftliche Situation deutlich verbessern.
>>> Wie Stefan Pierer die Kultmarke KTM zum Weltmarktführer machte
KTM ist seit 2017 in der MotoGP aktiv und hat sich seitdem kontinuierlich gesteigert. 2020 gelang mit Brad Binder der erste Sieg in der Königsklasse des Motorradrennsports, was die Marke als innovativen und wettbewerbsfähigen Hersteller etablierte. Motorsport war für KTM stets mehr als ein Marketinginstrument – es war Teil der DNA des Unternehmens und ein wichtiger Faktor zur Differenzierung gegenüber Wettbewerbern wie Honda, Yamaha oder Ducati.
Doch der Preis für dieses Prestige ist hoch: 2023 gab KTM 95 Millionen Euro für Motorsportaktivitäten aus. Diese Ausgaben sind angesichts der angespannten finanziellen Lage und der Insolvenz schwer tragbar. Ein Rückzug aus der MotoGP würde nicht nur die Kosten für das Team und die Entwicklung der Rennmaschinen eliminieren, sondern auch Ressourcen für andere Geschäftsbereiche freisetzen.
KTM ist jedoch vertraglich bis 2026 an die MotoGP gebunden, was einen sofortigen Ausstieg unmöglich macht. Ein vorzeitiger Rückzug würde hohe Strafzahlungen nach sich ziehen, wodurch die geplanten Einsparungen nicht realisierbar wären. Die Verantwortlichen prüfen daher offenbar, ob ein geordneter Rückzug nach Ablauf der Verpflichtung sinnvoll ist.
Ein Rückzug aus der MotoGP könnte jedoch auch Risiken bergen. Die Präsenz in der Königsklasse stärkt das Markenimage und treibt die technologische Entwicklung voran, die oft in Serienmotorräder einfließt. Ohne dieses Schaufenster könnte KTM an Strahlkraft verlieren, insbesondere gegenüber der jüngeren Zielgruppe, die Motorsport als emotionalen Ankerpunkt wahrnimmt.
Die ungehobenen Potentiale von KTM
Trotz der aktuellen finanziellen Herausforderungen sieht die Boston Consulting Group (BCG) vielversprechende Potenziale für KTM, insbesondere in den Kernmärkten und im Offroad-Segment. Die von BCG erstellte Marktanalyse prognostiziert für die Hauptmärkte der KTM-Gruppe ein jährliches Wachstum von über zehn Prozent. Dies deutet darauf hin, dass die Nachfrage nach Motorrädern in bestimmten Nischen weiterhin stabil bleibt und sogar zunehmen könnte.
>>> Wirtschafts-Experten über KTM-Insolvenz: "KTM ist erst der Anfang"
Besonders im Offroad-Segment, in dem KTM mit Marktanteilen zwischen 40 und 60 Prozent unangefochtener Marktführer ist, wird ein stabiles Wachstum von etwa 3,5 Prozent jährlich erwartet. Dieses Segment profitiert von einer treuen Kundschaft und der anhaltenden Beliebtheit von Geländemotorrädern, sowohl für sportliche als auch für Freizeitzwecke. KTMs technologische Führungsposition in diesem Bereich bietet eine solide Grundlage, um dieses Potenzial weiter auszuschöpfen.
Ein weiterer Bereich mit Einsparungspotenzial ist die Globalisierung der Lieferketten. Die BCG schlägt vor, verstärkt außerhalb der Europäischen Union einzukaufen und intensiver mit internationalen Lieferanten zu verhandeln. Durch diese Maßnahmen könnten ab 2027 jährlich zwischen 61 und 77 Millionen Euro eingespart werden, was KTMs Wettbewerbsfähigkeit signifikant steigern würde.
Droht die Abwanderung der Produktion nach Asien?
Bereits vor der Insolvenz von KTM wurde bekannt, dass das Unternehmen seine Produktion schrittweise nach Asien verlagern möchte. Dieser strategische Schritt zielt darauf ab, die Produktionskosten zu senken und gleichzeitig von der wachsenden Nachfrage in den asiatischen Märkten zu profitieren. Länder wie Indien, Indonesien und Thailand gelten als Schlüsselregionen, da sie nicht nur einen großen Absatzmarkt für Motorräder bieten, sondern auch deutlich geringere Arbeits- und Produktionskosten aufweisen.
>>> KTM, Kika/Leiner, Signa: Die größten Insolvenzen des Jahres 2024
Ein zentraler Partner in diesem Vorhaben ist der indische Motorradhersteller Bajaj Auto, mit dem KTM bereits seit Jahren eng zusammenarbeitet. In den Werken von Bajaj werden kleinere KTM-Modelle wie die 125er- und 390er-Baureihen gefertigt, die speziell auf die Bedürfnisse von Schwellenländern zugeschnitten sind. Diese Kooperation dient als Blaupause für weitere Produktionsverlagerungen, die es KTM ermöglichen sollen, effizienter und wettbewerbsfähiger zu arbeiten.
Neben der Fertigung strebt KTM auch eine stärkere Internationalisierung der Lieferketten an. Die Fokussierung auf asiatische Zulieferer und der reduzierte Einsatz europäischer Komponenten könnten nicht nur logistische Vorteile bieten, sondern auch erhebliche Kosteneinsparungen. Laut einer Marktanalyse der Boston Consulting Group könnten diese Maßnahmen ab 2027 jährlich zwischen 61 und 77 Millionen Euro einsparen.
Die Verlagerung der Produktion und die Globalisierung der Lieferketten sind wesentliche Bausteine in KTMs Plan, die finanzielle Lage zu stabilisieren und das Unternehmen auf langfristiges Wachstum auszurichten – ein notwendiger Schritt in einer zunehmend globalisierten Motorradindustrie.
Das Aus für GasGas und Husqvarna?
Zusätzlich identifiziert die BCG Möglichkeiten zur Straffung der Mehrmarkenstrategie, die derzeit KTM, Husqvarna und GasGas umfasst. Aktuell setzt die Pierer Mobility AG, die Muttergesellschaft von KTM, auf drei starke Motorradmarken: KTM, Husqvarna und GasGas. Während diese Strategie in der Vergangenheit dazu beigetragen hat, verschiedene Kundensegmente zu bedienen, wird nun geprüft, ob eine Straffung der Markenstruktur sinnvoll ist, um Kosten zu senken und die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Eine Reduzierung auf wenige Kernmarken könnte nicht nur Kosten senken, sondern auch den Markenkern von KTM stärken.
Die Boston Consulting Group (BCG) sieht in der Reduzierung der Mehrmarkenstrategie großes Einsparpotenzial. Der Betrieb von drei Marken erfordert erhebliche Investitionen in separate Marketingkampagnen, Produktentwicklungen und Vertriebsstrukturen. Eine Verschlankung könnte nicht nur diese Kosten reduzieren, sondern auch den Markenkern von KTM als Hauptmarke stärken. KTM steht seit Jahrzehnten für Innovation und Rennsport und gilt als Aushängeschild des Unternehmens. Husqvarna und GasGas könnten in eine Nischenrolle gedrängt oder möglicherweise sogar verkauft werden, um dringend benötigte Liquidität zu generieren.
Husqvarna, ursprünglich für Offroad-Motorräder bekannt, wurde in den letzten Jahren auch im Straßenmotorradsegment ausgebaut, was hohe Entwicklungskosten verursachte. GasGas, die jüngste Akquisition, hat sich vor allem im Bereich Trial- und Enduro-Motorräder etabliert. Beide Marken haben ihre spezifischen Stärken, aber die Frage bleibt, ob KTM langfristig alle drei Marken erfolgreich parallel betreiben kann.
Eine Straffung der Markenstrategie könnte dazu führen, dass KTM sich auf profitable Kernsegmente konzentriert, während Husqvarna und GasGas schrittweise zurückgefahren werden. Das könnte nicht nur interne Ressourcen freisetzen, sondern auch die Positionierung gegenüber Wettbewerbern wie Honda oder Yamaha klarer machen. Allerdings besteht das Risiko, dass Kundenbindung und Markenvielfalt leiden könnten.
KTMs hohe Kosten für Forschung und Entwicklung
Die angespannte finanzielle Situation des Motorradherstellers KTM zwingt das Unternehmen, auch bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) zu sparen. Laut Sanierungsverwalter Peter Vogl beliefen sich diese 2023 auf fast 200 Millionen Euro – ein Wert, der für ein Unternehmen der Größe von KTM außergewöhnlich hoch ist. Während diese Investitionen in der Vergangenheit entscheidend waren, um technologische Innovationen voranzutreiben, stellen sie in der aktuellen Krise eine enorme Belastung dar.
KTM hat in den letzten Jahren intensiv in die Entwicklung neuer Modelle und die Anpassung an strengere Umweltauflagen wie die Euro5+-Abgasnorm investiert. Diese Schritte waren notwendig, um wettbewerbsfähig zu bleiben, haben aber zugleich erhebliche Ressourcen gebunden. Nun wird intern und extern diskutiert, welche Projekte kurzfristig Priorität haben und welche vorübergehend ausgesetzt werden können.
Experten raten KTM, den Fokus auf profitable Kernsegmente wie das Offroad-Segment zu legen, in dem das Unternehmen führende Marktanteile von bis zu 60 Prozent hält. Diese Sparte gilt als besonders stabil und wachstumsstark, was sie zu einem strategisch wichtigen Pfeiler für den Fortbestand der Marke macht. Weniger rentable Entwicklungen, etwa im Bereich neuer Straßenmotorräder, könnten hingegen vorerst zurückgestellt werden.
Ein solches Vorgehen würde es KTM ermöglichen, Kosten zu senken, ohne dabei die Innovationskraft und die Marktführerschaft im Offroad-Bereich zu gefährden. Gleichzeitig könnten wichtige Ressourcen freigesetzt werden, um gezielt in Projekte zu investieren, die einen hohen Return on Investment versprechen.
Die Herausforderung für KTM besteht darin, einen Balanceakt zu meistern: notwendige Einsparungen in der F&E zu realisieren, ohne die technologische Spitzenposition und die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu gefährden.
Außerordentliche Hauptversammlung wird einberufen
Die börsennotierte Muttergesellschaft der insolventen KTM AG, die Pierer Mobility AG, hat den Termin für ihre außerordentliche Hauptversammlung auf den 27. Januar festgelegt. Das Treffen wird im firmeneigenen „House of Brands“ in Munderfing, Oberösterreich, stattfinden. Die Tagesordnung deutet auf weitreichende Veränderungen hin: Neben einer geplanten Rochade im Aufsichtsrat steht auch eine Kapitalerhöhung auf dem Programm, wie das Unternehmen am Samstag bekanntgab.
Die außerordentliche Hauptversammlung kommt in einer Phase, in der die Pierer Mobility AG und ihre Tochter KTM vor enormen finanziellen und strukturellen Herausforderungen stehen. Die geplante Kapitalerhöhung könnte ein zentraler Schritt sein, um die Liquidität der Gruppe zu stärken und die Sanierung der insolventen KTM AG voranzutreiben. Details zur Höhe oder zur Umsetzung der Kapitalerhöhung wurden bislang nicht bekannt gegeben, dürften jedoch von entscheidender Bedeutung für die Zukunft des Unternehmens sein.
Eine weitere wichtige Entscheidung betrifft den Aufsichtsrat. Der langjährige Aufsichtsratschef Josef Blazicek hat angekündigt, sein Mandat niederzulegen. Als Nachfolger soll Stephan Zöchling, Miteigentümer und CEO des renommierten Auspuffherstellers Remus, in das Gremium einziehen. Zöchling bringt umfangreiche Erfahrung aus der Automobilzuliefererbranche mit und könnte mit seinem Know-how einen wichtigen Beitrag zur Neuausrichtung der Pierer Mobility AG leisten.
Die Hauptversammlung wird mit Spannung erwartet, da sie eine richtungsweisende Bedeutung für die Pierer Mobility AG und die gesamte KTM-Gruppe hat. Die Entscheidungen zur Kapitalerhöhung und zur personellen Neuausrichtung sollen nicht nur die finanzielle Stabilität des Unternehmens sichern, sondern auch ein Signal an Investoren senden, dass die Gruppe entschlossen ist, die Krise zu meistern.