Die Strategie des Trump-Teams stellt eine klimapolitische Kehrtwende dar und weicht deutlich von der Politik der Biden-Regierung ab. Joe Biden hatte umfangreiche steuerliche Anreize für den Kauf von Elektroautos eingeführt und 7,5 Milliarden Dollar für den Ausbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur bereitgestellt.
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Mit der neuen Ausrichtung droht insbesondere großen Autoherstellern wie General Motors oder Hyundai erheblicher Druck. Diese haben in den letzten Jahren verstärkt auf neue Elektroauto-Modelle für den US-Markt gesetzt.
Ein weiterer zentraler Punkt des Papiers ist die Empfehlung, die Abgasvorschriften für Verbrennermotoren auf das Niveau von 2019 zurückzusetzen. Dies würde zu einer durchschnittlichen Erhöhung der Emissionen um etwa 25 Prozent pro Meile im Vergleich zu den für 2025 geplanten Grenzwerten führen.
Zusätzlich schlägt das Team vor, Kalifornien daran zu hindern, eigene strengere Emissionsstandards festzulegen. Der Bundesstaat hatte die US-Umweltschutzbehörde EPA um eine Sondergenehmigung gebeten, um ab 2026 strengere Abgasregeln umzusetzen. Diese sehen vor, dass ab 2035 alle Neufahrzeuge elektrisch, als Plug-in-Hybrid oder mit Wasserstoff betrieben werden müssen. Die EPA der Biden-Regierung hat den Antrag bislang nicht bewilligt.
Karoline Leavitt, Sprecherin des Trump-Übergangsteams, betonte, dass die Wähler Trump ein Mandat für die Umsetzung seiner Wahlversprechen erteilt hätten. „Wenn er sein Amt antritt, wird Präsident Trump die Autoindustrie unterstützen und sowohl für benzinbetriebene Autos als auch für Elektrofahrzeuge Raum schaffen.“