Motorradhersteller

KTM steuert auf das achte Rekordjahr in Folge zu

Der oberösterreichische Motorradbauer KTM ist heuer in Europa und Amerika weitaus stärker gewachsen als der Markt insgesamt. Für 2019 rechnet der Hersteller jedoch mit Rückgängen in Amerika und mit einer Konsolidierung in Europa.

Der oberösterreichische Motorradbauer KTM steuert heuer auf das achte Rekordjahr in Folge zu. In den wesentlichen Märkten habe die Firma 2018 überproportional an Marktanteilen gewonnen und habe sowohl in Europa als auch in Nordamerika den Markt übertroffen, teilte KTM mit.

Kommendes Jahr rechnet das Unternehmen mit einer Konsolidierung des europäischen Motorradmarktes. In Europa sei der Markt um 7 Prozent, KTM aber um 20 Prozent gewachsen. Am schrumpfenden US-Markt (minus 2 Prozent), steigerte KTM seine Zulassungen um 10 Prozent. "Somit sind sowohl in Europa als auch in den USA wesentliche Marktanteilssteigerungen erzielt worden", so die Mattighofener.

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Für 2019 rechnet das Unternehmen für den amerikanischen Markt mit einem weiteren Marktrückgang und in Europa mit einer Konsolidierung. "Aufgrund der steigenden Volatilitäten des globalen wirtschaftlichen und politischen Umfeldes legt KTM in den nächsten beiden Jahren den Fokus auf Effizienz- und Produktivitätssteigerung." Das sei die Basis, um bei einer erwarteten Konsolidierung der Branche eine wichtige Rolle zu spielen. "Ziel ist es, die EBIT-Marge beizubehalten und das Free-Cash-Flow Potenzial auf 3 bis 5 Prozent vom Umsatz (p.a.) zu erhöhen."

KTM bestätigte auch seine Vorschau für Umsatz und EBIT 2018. Die vorläufigen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2018 werden am 28. Jänner 2019 veröffentlicht. (apa/red)

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