Stahlindustrie

"Erfreuliche Situation": Salzgitter hebt Prognose für 2017 deutlich an

Der deutsche Stahlriese Salzgitter hat im ersten Halbjahr 2017 sein bestes Ergebnis seit sechs Jahren erwirtschaftet.

Der Umsatz stieg von 3,97 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum auf 4,6 Milliarden Euro im ersten Halbjahr des laufenden Jahres. Der Gewinn vor Steuern stieg im gleichen Zeitraum von 16 Millionen Euro auf 100 Millionen Euro. Die Aufhellung am Markt zeichnet sich für Salzgitter bereits seit Monaten ab: Stahlriese Salzgitter erwartet ein gutes Jahr >>

Für das gute Ergebnis sorgen vor allem die Segmente Flachstahl und Handel, wie der Konzern meldet. Negativ auf das Ergebnis wirken sich die industriellen Beteiligungen, der Aufwand für Währungssicherungen und Effekte aus der Umtauschanleie am Hamburger Kupferhersteller Aurubis aus.

Wegen der positiven Zahlen und der "erfreulichen Ergebnissituation" bei Flachstahl und im Handel hebt Salzgitter nun seine Prognose an.

Für das Gesamtjahr 2017 rechnet Salzgitter nun mit einem auf neun Milliarden Euro steigenden Umsatz und einem Vorsteuergewinn, der zwischen 150 Millionen Euro und 200 Millionen Euro liegen dürfte. Zuvor hat der Hersteller einen Betrag zwischen 125 Millionen Euro und 175 Millionen Euro erwartet.

Weitere Details will Salzgitter im Laufe dieser Woche nennen, über die INDUSTRIEMAGAZIN.at berichten wird.

(red)

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