Ergebnisse

Quartalszahlen der OMV: Ein Minus von einer Milliarde Euro

Der teilstaatliche österreichische Mineralölkonzern hat im zweiten Quartal sein operatives Ergebnis verdoppelt und den Umsatz dank höherer Marktpreise um zwölf Prozent gesteigert. Doch unter dem Strich steht ein massives Minus - wegen Petrol Ofisi.

Der Öl- und Gaskonzern OMV hat im 2. Quartal dank höherer Preise seinen Umsatz im Jahresabstand um 12 Prozent auf 5,15 Mrd. Euro gesteigert und das um Lagerhaltungseffekte bereinigte operative Ergebnis (CCS) vor Sondereffekten auf 662 Mio. Euro verdoppelt.

Ein Minus von rund einer Milliarde Euro

Allerdings schlug vor allem der Verkauf der OMV Petrol Ofisi negativ zu Buche. Unterm Strich steht ein dickes Minus von rund einer Milliarde Euro.

Der den Aktionären zuzurechnende Periodenüberschuss vor Sondereffekten wurde von 222 Mio. auf 282 Mio. Euro verbessert, doch negative Sondereffekte von 1,32 Mrd. Euro drückten das Quartalsergebnis auf -928 Mio. Euro. Das den Aktionären zuzurechnende Periodenergebnis betrug -1,03 Mrd. Euro.

Der wichtige freie Cashflow vor Dividenden stieg von 551 Mio. (2. Quartal 2016) auf 1,33 Mrd. Euro. Die Nettoverschuldung wurde von 3,992 Mrd. Euro auf 943 Mio. Euro reduziert. Mit 21.140 Leuten beschäftigt die OMV heute um rund 2.000 Mitarbeiter weniger als vor einem Jahr.

Konzernchef Rainer Seele: Hinter Sanktionen der USA stehen Wirtschaftsinteressen

Bei der Vorlage der jüngsten Ergebnisse hat sich Konzernchef Rainer Seele auch zu den Sanktionen der USA gegen Russland geäußert. Mehr dazu hier: OMV: "Das ist nicht Angelegenheit der USA" >>

(apa/red)