ÖBB: Kritik an schlechter Information zur weist Kritik an mangelnder Information zur Breitspurbahn

Die ÖBB weisen die Kritik von Anwohnern an mangelnder Information zur geplanten Breitspurbahn im Burgenland zurück: Man habe "Grenzübergabepunkt und Projektstatus frühzeitig und klar kommuniziert", so der Konzern.

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Die ÖBB haben die Kritik der burgenländischen Bürgerinitiative gegen die Breitspurbahn zurückgewiesen. Man habe die Anfrage der Initiative gemäß dem Umweltinformationsgesetz beantwortet und alle Informationen übermittelt. Der Vorwurf der mangelnden Kommunikation und Information sei demnach nicht berechtigt, so ÖBB.

Der geplante Grenzübergabepunkt südlich der Donau bei Kittsee und der derzeitige Projektstatus seien klar kommuniziert worden. Die ÖBB habe der Bürgerinitiative den Ministerratsvortrag und das Scoping-Dokument, das beim Verkehrsministerium zur "Strategischen Prüfung Verkehr" eingereicht wurde, übermittelt. Zudem habe man schon vor der Einreichung beim Ministerium die betroffenen burgenländischen Gemeinden über das Vorhaben informiert.

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Dabei sei auch kommuniziert worden, dass die Breitspurbahntrasse südlich der Donau bei Kittsee die österreichische Grenze übertreten soll. Die Bürgerinitiative hatte angegeben, diese Information nur aus der Slowakei und nicht von der ÖBB erhalten zu haben. Auch die angenommenen Zugzahlen aufgrund des zu erwartenden Güterverkehrsaufkommens seien in diesem Zusammenhang bekanntgegeben worden.

Derzeit laufe die "Strategische Prüfung Verkehr". Dabei werde erhoben, ob "die geplante Änderung der Infrastruktur mit der zukünftigen Entwicklung der Region und des Standorts Österreich im Einklang steht", heißt es vonseiten der ÖBB. Erst wenn die Regierung entschieden habe, ob das Projekt realisiert werden soll, werde man sich mit der Trassenführung befassen. Derzeit gebe es noch keine konkreten Planungen des Streckenverlaufs und des Standortes des geplanten Verteilerbahnhofs.

Sobald die Realisierung des Projekts entschieden sei, werde ein Trassenauswahlverfahren eingeleitet und eine Projektvariante ausgewählt. Das werde in enger Abstimmung mit den Ländern und Gemeinden geschehen, betonen die ÖBB. (apa/red)

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