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Michael Strugl wird neuer Präsident von Oesterreichs Energie

Der designierte Konzernchef des Verbund übernimmt von Leonhard Schitter den Vorsitz des Branchenverbands Oesterreichs Energie. Die Konjunktur brauche Energie, und Energie aus Erneuerbaren sei "der Schlüssel zur Erreichung der Klimaziele", so Strugl zum Amtsantritt.

Einen Wechsel gibt es bei der E-Wirtschafts-Interessenvertretung Oesterreichs Energie: Michael Strugl, designierter Verbund-Chef und derzeit stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Verbund, wurde zum neuen Präsidenten für drei Jahre gewählt. Die Spitzengremien seien heute turnusmäßig neu bestellt worden, teilte Oesterreichs Energie mit.

Strugl folgt als Präsident von Oesterreichs Energie Salzburg-AG-Vorstandssprecher Leonhard Schitter nach. Die Funktionsperiode für das Amt läuft drei Jahre, die Präsidenten kommen alternierend immer vom Verbund oder einem der Landesenergieversorger.

Durch die Coronakrise haben sich laut Oesterreichs Energie auch für die E-Wirtschaft die Vorzeichen geändert. "Der Konjunkturmotor braucht Energie – und Energie aus erneuerbaren Quellen ist gleichzeitig der Schlüssel zur Erreichung der Klimaziele", so Strugl laut heutiger Pressemitteilung. "Wenn es uns gelingt diese beiden Herausforderungen intelligent miteinander zu verknüpfen, dann schaffen wir eine Lösung, die sich doppelt bezahlt macht. Es ist daher entscheidend, dass wir nun rasch beginnen ein Energiesystem auszubauen, das nachhaltig ist und Wertschöpfung im Land schafft."

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Die kommenden Monate seien entscheidend für die Energiezukunft, denn nun müsse das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz , das in den nächsten Wochen in Begutachtung gehen soll, so rasch wie möglich beschlossen werden. (apa/red)

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