Coronavirus

Marinomed: Verlust und starker Umsatzanstieg wegen Virusblockern

Der Wiener Pharmakonzern Marinomed meldet für das erste Quartal einen steigenden Verlust wegen hohen Kosten für Forschung und Entwicklung. Der Umsatz hat sich aber wegen einer weiter starken Nachfrage nach Virusblockern mehr als verdoppelt. Marinomed produziert innovative Virusblocker auf Rotalgenbasis.

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Höhere Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) haben beim börsenotierten Biotechnologie-Unternehmen Marionmed im ersten Quartal den Verlust vergrößert. Der Nettoverlust belief sich auf 2,10 Mio. Euro, nach einem Minus von 1,6 Mio. Euro im Vorjahresquartal, teilte das Unternehmen mit. Der Umsatz konnte dagegen wegen der gesteigerten Nachfrage nach Virusblockern auf Basis des aus Rotalgen gewonnenen Wirkstoffs Carragelose mehr als verdoppelt werden. Weiters dazu: Marinomed: Starke Nachfrage nach Spray gegen Corona >>

Marinomed-CFO Pascal Schmidt sprach in einer Aussendung von einem "starken Quartal". "Die kontinuierlich steigenden Carragelose-Deckungsbeiträge ermöglichen es uns, in weitere F&E-Projekte zu investieren und die Weiterentwicklung sowohl der Carragelose- als auch der Marinosolv-Plattform voranzutreiben. Diese laufenden Aktivitäten sind Investitionen in Marinomeds Zukunft", sagte Schmidt.

Im ersten Quartal 2021 lagen die Umsätze bei 2,2 Mio. Euro, nach 1,0 Mio. Euro im ersten Quartal des Vorjahres. Die Forschungsausgaben beliefen sich auf 2,2 Mio. Euro. Operativ (EBIT) weitete sich der Verlust wegen der Investitionen jedoch von minus 1,4 Mio. Euro auf minus 1,7 Mio. Euro aus.

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Für das weitere Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen mit weiter steigenden Umsätzen aus den Carragelose-Produkten, aber auch mit weitere steigenden F&E-Kosten. Dementsprechend wird auch für das Gesamtjahr 2021 ein operativer Verlust prognostiziert. (apa/red)

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