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Forschungprämie : Steuerliche Optimierung für Unternehmen

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Confida versteht Unternehmer als Visionäre, die über den Tellerrand und den Horizont hinausblicken. Als Menschen, die mutig sind und ihre Umgebung motivieren, in Lösungen, anstelle von Problemen, zu denken und Hürden als natürliche Gegebenheit anzusehen. Als Personen, die stets den Drahtseilakt zwischen Standhaftigkeit und Flexibilität meistern.

„Als persönlicher, strategischer Treiber unterstützen wir unsere Kunden in den Bereichen Steuerberatung, betriebswirtschaftliche Beratung und Wirtschaftsprüfung. Ein zentraler Punkt ist die Förderberatung mit dem Schwerpunkt steuerliche Forschungsprämie“, sagt Ernst Malleg, einer der Geschäftsführer der Confida Steiermark.

Vor allem in Phasen unternehmerischer Veränderung kommt das interdisziplinäre Know-how der Experten zum Einsatz. Confida entwickelt optimierte Handlungsempfehlungen für die Ideen und Strategien der Mandanten und befreit sie von bürokratischen Notwendigkeiten, damit sie sich frei entfalten können.

In der Steiermark liegt der Fokus vor allem auf der Betreuung und Beratung heimischer Klein- und Mittelunternehmen. Diese Expertise und die daraus resultierende Kundenzufriedenheit zeigt sich auch, wenn man einen Blick auf die umsatzstärksten Bereiche der Kanzlei wirft: Es sind Industrie und innovative Unternehmen in der steuerlichen Forschungsprämie und Förderberatung sowie steirische Familienunternehmen.

Die Steiermark weist die höchste Forschungsquote unter allen Bundesländern aus, gemessen am Bruttoregionalprodukt. Die steuerliche Begünstigung durch die Forschungsprämie hat in den vergangenen Jahren stetig an Bedeutung zugenommen. Seit die Forschungsprämie 2018 von 12 auf 14 Prozent erhöht wurde, stieg dass Volumen der Forschungsprämie nach FFG-Zahlen von rund 750 Millionen auf zuletzt 1,18 Milliarden Euro im Vorjahr. 8 von 10 Antragstellern sind KMU (siehe auch Kasten).

Neben der Steuerfreiheit der Prämie und dem Liquiditätszufluss auf das Steuerkonto hebt Confida-Expertin und -Geschäftsführerin Alexandra Stangl hervor, dass „keine komplexe Antragstellung und auch kein Bewilligungsverfahren im Vorhinein“ notwendig ist. Ausgangslage seit auch nicht Raketenwissenschaft, erklärt sie im Interview, sondern bodenständige Forschungs und Entwicklungsarbeit. „Mit der Forschungsprämie ist Österreich ein attraktiver Innovationsstandort. Die Prämie sorgt auch dafür, dass die F&E-Aktivität nach Österreich geholt wird.“ Oder bleibt.

So ist beispielsweise bei der international tätigen Payer-Gruppe deren Technologie- und Innovationszentrum ihr steirischer Hauptsitz, in den in den letzten Jahren umfassend investiert wurde. Bei F&E ist die Payer International Technologies GmbH in unterschiedlichen Branchen tätig, unter anderem im Bereich der Medizintechnik und in der Schneidtechnologie. CEO Michael Viet: „Seit Jahren werden wir von der Confida mit ihrer Expertise im Bereich der Forschungsförderung unterstützt. Für uns ist es von hoher Bedeutung, starke und professionelle Partner an unserer Seite zu haben, zu denen wir ein vertrauensbasiertes Verhältnis pflegen und von denen wir umfangreiche Unterstützung in diversen Anliegen erhalten.“ Denn, so Viet weiter, die Welt befinde sich „im ständigen Wandel, wodurch neue Produkte aber auch Märkte entstehen und die Konkurrenz erweitert wird. Aus diesem Grund sind die Forschung und Entwicklung sowie auch Innovationskraft unseres Unternehmens für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit sehr wichtig. Zudem können wir durch den Erhalt der Forschungsprämie Arbeitsplätze am steirischen Hauptsitz sichern.“

Pankl Racing Systems in Bruck an der Mur ist ein weiteres der vielen renommierten Unternehmen, die sich von Confida bei der Forschungsprämie beraten lassen. Pankl Racing Systems gilt als Technologieführer in den Bereichen Antrieb- und Fahrwerkskomponenten. Um diese Rolle zu festigen und abzusichern ist eine stetige Weiterentwicklung nötig. Dabei fokussiert man sich auf alle Teilaspekte der Bauteiloptimierung von der Werkstofftechnik, über die Wärmebehandlung und Oberflächentechnik, moderne Simulationsmethodiken bis hin zu diversen Prüfständen zur Bauteilvalidierung.

„Die Forschungsprämie hilft hier bedeutend das Risiko hinsichtlich dieser hohen Aufwände abzufedern und fördert dadurch Innovation – ein wichtiger Faktor um den Wirtschaftsstandort Österreich abzusichern“, sagt Stefan Seidel, Chief Technologie Officer und Vorstandsmitglied bei Pankl Racing Systems: „Um diese wichtige Unterstützung bei der Forschung optimal nutzen zu können ist es wichtig einen erfahrener Partner zu haben, der den einzelnen Abteilungen Support bei der Berichtserstellung bietet und Potentiale aufzeigt. Die offene Kommunikation über viele Jahre bereits hat zu einer sehr konstruktiven Zusammenarbeit geführt.“

Die Mischung von Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung und allgemeiner Betriebsberatung mit den Schwerpunkten Förderberatung und steuerliche Forschungsprämie ist ein Markenzeichen von Confida Steiermark. Erfolgreich führt die in Graz, Judenburg und Knittelfeld situierte Kanzlei die eingangs als Visionäre bezeichneten Unternehmer, die auch über den Tellerrand blicken, seit 2020 mit einem eigenen Veranstaltungsformat zusammen. „Der Confida Talk als neue Plattform dient dazu zeitgemäße und zukunftsorientierte Denkansätze vorzustellen und Themen aus den Bereichen Wirtschaft, Politik und Industrie mit den wichtigsten Akteuren der jeweiligen Branche zu diskutieren“, erklärt Ernst Malleg. Neben hochkarätigen Speakern aus der Wirtschaft und der Industrie waren auch namhaften Politiker, darunter die Minister Leonore Gewessler, Martin Kocher und Magnus Brunner Gäste. Die Fortsetzung des Confida Talk für 2023 ist gerade in Planung.

Stichwort: Forschungsprämie

Hier ist zwischen eigenbetrieblicher F&E und Auftragsforschung zu unterscheiden. Bei eigenbetrieblicher F&E sind folgende Kosten, welche im Zusammenhang mit den F&E-Projekten bestehen, mit 14 Prozent förderbar: Personalkosten, unmittelbare Aufwendungen (Kosten für Material, Versuchsreihen, Kosten der Prototypen), Gemeinkosten, Finanzierungskosten und Investitionen, sofern nachhaltig für F&E. Eine betragsmäßige Begrenzung nach oben gibt es nicht.Die Auftragsforschung dagegen ist mit 1 Mio. Euro nach oben gedeckelt.

Stichwort: CONFIDA Steiermark

Confida besteht in Graz seit 1992 und betreut Unternehmen aus sämtlichen Branchen im Bereich der Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung und der allgemeinen Betriebsberatung mit Schwerpunkt Sanierungsberatung. 2020 kamen durch Übernahme einer alteingesessenen Kanzlei die Standorte in Judenburg und Knittelfeld hinzu.

„Es muss sich nicht um Weltraumforschung handeln“

Viele KMU lassen ihre Möglichkeiten brach liegen, sich einen Teil ihrer F&E-Ausgaben von der öffentlichen Hand zurückzuholen. Alexandra Stangl, beeidete Wirtschaftsprüferin und Steuerberaterin und Confida-Expertin für die Forschungsförderung, erklärt im Interview die wichtigsten Schritte.

Zuerst einmal: Was ist die Besonderheit der Forschungsprämie?

Alexandra Stangl:
Die Forschungsprämie ist eine steuerliche Förderung für eigenbetriebliche Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten österreichischer Unternehmen sowie für Forschungsaufträge, die an externe Unternehmen vergeben werden. Durch die Regelung im Einkommensteuergesetz besteht im Gegensatz zu Direktförderungen ein Rechtsanspruch auf die Forschungsprämie – der Fördertopf kann also nie leer bzw. ausgeschöpft sein.

Wie hoch ist die Prämie und was wird gefördert?


Die Forschungsprämie beträgt 14 Prozent der förderbaren F&E-Aufwendungen und kann innerhalb von vier Jahren nach Ablauf des Wirtschaftsjahres beantragt werden. Förderbar sind die Grundlagenforschung und experimentelle Entwicklung gleichermaßen wie angewandte Forschung. Gefördert wird die Auflösung einer wissenschaftlichen oder technischen Unsicherheit.

Welchen Nutzen hat die Forschungsprämie für die Unternehmen selbst?


Das Unternehmen profitiert auf verschiedenen Ebenen. Zum einen ist es einmal eine steuerfreie Prämie. Sie bringt einen Liquiditätszufluss auf das Steuerkonto. Zum anderen erhöht die Forschungsprämie den Stellenwert der F&E im Haus, dient somit auch als zusätzlichen Antrieb. Die daraus resultierenden Innovationsleistungen lassen sich im Lagebericht, im Marketing und in der Öffentlichkeitsarbeit darstellen. F&E stärkt die generelle Marktposition des Unternehmen

Wie stark ist das Wissen über die Forschungsprämie in den KMU verbreitet?

Viele denken, das müsse sich auf dem Niveau der Weltraumforschung abspielen. Das ist überhaupt nicht der Fall und deshalb kommen viele gar nicht auf die Idee, die Forschungsprämie zu beantragen. Wie schon gesagt: Es besteht ein Rechtsanspruch darauf. Förderbar sind zum Beispiel neue Produkte, Verbesserungen und Weiterentwicklungen von bestehenden Produkten, neue und weiterentwickelte Produktionsverfahren, Pilotanlagen mit Hauptzweck F&E, die Herstellung von Prototypen bis zur Produktionsreife, Effizienzsteigerung von Systemen, Entwicklung neuer industrieller Prozesse, Automatisierungen … das Spektrum ist sehr breit.

In welchen Industrien ist die Forschungsprämie relevant?


Das geht quer durch alle Bereiche, Automotive, Stahlindustrie, Papierindustrie, Anlagenbau, Medizintechnologie, Energieindustrie. Da wir als CONFIDA selbst sehr breit aufgestellt sind, bringen wir unsere Expertise ihm den unterschiedlichsten Bereichen ein. Allein bei der steuerlichen Forschungsförderung betreut die CONFIDA-Gruppe ca. 100 Unternehmen.

Wie sieht die Unterstützung von CONFIDA konkret aus? Wie ist die Art der Zusammenarbeit?


Wir begleiten unsere Klienten im gesamten Prozess der Forschungsprämie, vom Antrag bis zum Abschluss. Als hochqualifizierte Berater achten wir besonders darauf, dass unsere Klienten einen deutlichen Mehrwert durch die Forschungsprämie erhalten. Das unterscheidet uns auch von Unternehmensberatern. Als Wirtschaftsprüfer haben wir in die Kostenermittlung einen anderen Einblick. Und zusätzlich sind wir in der Technik verankert, schaffen mit den Technikern unserer Kunden, die Einreichungen so zu formulieren, dass sie klar und leicht verständlich sind. Die sehr hohe Erfolgsquote für unsere Klienten spricht hier für sich.