Bahn

ÖBB mit der Versorgung der Ostregion beauftragt - per Notvergabe

Die ÖBB Personenverkehr AG hat wieder den Auftrag bekommen, die Versorgung der Ostregion im Bereich Nahverkehr zu übernehmen. Nach Klage der Westbahn wurde dieser Auftrag per Notvergabe erteilt. Er gilt zunächst nur für ein Jahr.

Die ÖBB-Personenverkehr AG ist vom Verkehrsministerium im Zuge einer Notvergabe für das Jahr 2020 mit der Erbringung der Schienenpersonenverkehrsdienstleistungen im Nahverkehr in der Ostregion beauftragt worden. Der Verkehrsdienstevertrag zwischen Schig mbH (Schieneninfrastruktur-Dienstleistungsgesellschaft) und ÖBB-PV AG sei unterzeichnet worden, teilte das Ministerium mit.

Der Hintergrund: Das Bundesverwaltungsgericht (BVwG) hatte die Direktvergabe des Verkehrsdienstevertrages für die Ostregion für 15 Jahre an die ÖBB-Personenverkehr AG Anfang Oktober teilweise für nichtig erklärt, nachdem der ÖBB-Konkurrent Westbahn die Direktvergabe bekämpft hatte.

Darüber habe man fristgerecht eine Vorinformation über die Erbringung von Schienenpersonenverkehrsdienstleistungen in der Ostregion für die neun darauffolgenden Jahre zur Veröffentlichung in der Beilage zum Amtsblatt der EU übermittelt, heißt es in der Mitteilung weiter. Der Verkehrsdienstevertrag für die kommenden neun Jahre wird wieder direkt vergeben. (apa/red)

White Paper zum Thema

Aus der Region:
Wiener S-Bahn: Bald 900 Züge pro Tag auf der Stammstrecke >>

Aktuell zu den ÖBB:
ÖBB verhandeln mit Deutscher Bahn über mehr Nachtzugstrecken >>

ÖBB: Neue Züge und vier Millionen neue Zugkilometer >>

Aktuell zur Westbahn:
Stundentakt bei der Westbahn - Westbahnhof statt Hauptbahnhof in Wien >>
Westbahn: Streit um Flottentausch - SNCF hält jetzt 25 Prozent >>   
Großauftrag der Westbahn: Stadler setzt sich gegen CRRC durch >>

Verwandte tecfindr-Einträge