Kfz-Industrie

Kosten für Pickerl und Autoreparaturen schwanken in Österreich enorm

Wer mit seinem Auto in Werkstatt muss, muss heuer erneut tiefer in die Tasche greifen als im Vorjahr, hat die Arbeiterkammer (AK) in Wien erhoben. Auch die regionalen Unterschiede sind groß.

Wer mit seinem Auto in Werkstatt muss, muss heuer erneut tiefer in die Tasche greifen als im Vorjahr, hat die Arbeiterkammer (AK) in Wien erhoben. Die jährliche Pickerl-Überprüfung kostete im Schnitt um 5 Prozent mehr, wobei die Preise stark schwankten: Je nach Automarke waren zwischen 44,20 und 99 Euro zu berappen. Bei den Autofahrerclubs ÖAMTC (37,90 Euro) und ARBÖ (47 Euro) war es billiger.

Ähnlich die Preissituation bei Dellen und anderen Schäden: Gegenüber dem Vorjahr haben sich die Kosten im Schnitt um 2,5 bis 4,2 Prozent erhöht. Eine Mechanikerstunde kostete zwischen 85 und 244 Euro, eine Stunde eines Spenglers bzw. Kfz-Lackierers kam auf je 132 bis 194 Euro.

Zum Vergleich: Die allgemeine Teuerungsrate (Verbraucherpreisindex) lag zuletzt, im Mai und im Juni, bei 0,6 Prozent.
Die AK rät, die Preise zu vergleichen. "Fragen Sie in Ihrer Werkstatt nach, ob die Pickerl-Überprüfung gratis oder günstiger ist, wenn Sie gleichzeitig ein Service durchführen lassen", so AK-Expertin Manuela Delapina. (apa/red)

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