Elektroautos

In der Schweiz klettert ein Elektroauto erstmals in die Top 5

In der Schweiz findet sich zum ersten Mal ein Elektroauto unter den fünf meistverkauften Automodellen. Die berühmteste Marke des übermächtig scheinenden Platzhirschs ist dagegen auf den dritten Platz abgestiegen - trotzdem hat Volkswagen die "Hitparade" weiter fest im Griff. Hier die Details.

Die Klimawelle schwappt auch auf die Autoverkäufe in der Schweiz und in Liechtenstein über: Mit dem Tesla Model 3 ist erstmals ein Elektroauto in die Top-5 der meistverkauften Automodelle vorgefahren. Gleichzeitig weist Golf deutliche Bremsspuren auf. Der langjährige Kassenschlager ist auf Platz 3 zurückgefallen.

Insgesamt wurden vom Golf im vergangenen Jahr noch knapp 6.600 Neuwagen abgesetzt, wie aus der Statistik der Vereinigung Schweizer Automobil-Importeure Auto-Schweiz hervorgeht. Das sind 600 Stück weniger als im Vorjahr. Zu seinen besten Zeiten wurden vom Golf mehr als doppelt so viele Autos abgesetzt.

Allerdings ist der Rückgang kein Wunder: Nachdem im 2018 die neue Abgas- und Verbrauchsnorm WLTP für zeitweilige Lieferunterbrüche gesorgt hatte, nahm VW im vergangenen Jahr einen Modellwechsel vor. Der Golf 7 wurde durch den Nachfolger Golf 8 ersetzt.

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Angesichts der erschwerten Umstände ist der Tesla Model 3 dem Golf auf den Fersen. Vom Elektroauto des US-Herstellers wurden in der Schweiz gut 5.000 Stück verkauft. Das ist eine gewaltige Steigerung: Im Vorjahr war das Model 3 mit 837 Stück noch auf Platz 119 der Rangliste gelegen.

Spitzenreiter war 2019 wie bereits im Vorjahr der Skoda Octavia. Dieser konnte seinen Absatz um gut 800 Autos auf knapp 9.300 Wagen steigern. Den zweiten Rang belegt der VW Tiguan mit gut 7.000 verkauften Autos, nachdem er im Vorjahr noch auf dem dritten Rang gelegen war. Vom Tiguan wurden 300 Autos mehr abgesetzt als im 2018.

Insgesamt wurden in der Schweiz und in Liechtenstein im vergangenen Jahr 311.466 neue Personenwagen zugelassen. Das sind 3,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Zum Jahresabschluss habe der Dezember geglänzt mit einem satten Plus von über einem Viertel, schrieb Auto-Schweiz. (awp/sda/apa/red)

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