Logistik

Hamburger Hafenkonzern HHLA investiert in den Hafen Triest

Der in der Zeit der österreichischen Monarchie errichtete Hafen Triest ist heute Italiens größter Hafen für Güterverkehr. Jetzt beteiligt sich der Hamburger Hafenlogistikkonzern HHLA an der Logistikplattform von Triest. Mit der Plattform wollen die Italiener noch mehr Güter umschlagen.

Die Hamburger Hafenlogistikkonzern HHLA investiert in die Logistikplattform des Hafens von Triest (PLT). HHLA unterzeichnete ein Abkommen für den Einstieg ins Kapital der Gesellschaft, die die Logistikplattform verwaltet, berichtete die Hafenbehörde von Triest in einer Presseaussendung.

Der Hamburger Konzern plant bis Ende dieses Jahres eine Kapitalaufstockung, mit der er zum stärksten Aktionär von PLT aufrücken wird. "Strategisches Ziel dieses Abkommens ist die Integration der Logistik- und Hafennetze von Nord- und Südeuropa", so die Hafenbehörde Triest.

Die Partnerschaft wurde anlässlich des Ende der Bauarbeiten der Logistikplattform abgeschlossen, die von italienischem Industrieminister Stefano Patuanelli und von Angela Titzrath, CEO von HHLA, eingeweiht wird.

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Logistiknetze zwischen Südeuropa und Nordeuropa

150 Millionen Euro kostete die neue Logistikplattform, mit der der Hafen Triest auf den Zuwachs des Warentransports reagieren will. Die neue Plattform mit Anschluss ans Bahn- und Autobahnnetz wird auf einem zwölf Hektar großen Gelände im südlichen Teil des Hafens entwickelt.

"Diese Allianz vereint Italien und Deutschland", betonte der Präsident der Hafenbehörde von Triest, Zeno D'Agostino. Er hob die Brückenfunktion des Hafens von Triest zwischen Nord- und Südeuropa hervor. HHLA sei ein wichtiger Investor, mit dem Triest, Italiens größter Hafen im Bereich Warenverkehr, weiterhin wachsen könne. (apa/red)