Aluminium

Cyberangriff drückt auf den Gewinn von Norsk Hydro

Im März hat es einen schweren Cyberangrifff auf Norsk Hydro gegeben - auch Standorte in Österreich waren tagelang betroffen. Jetzt meldet der Aluminiumproduzent einen deutlich gesunkenen Gewinn.

Der Cyberangriff im März schmälert den Gewinn des Aluminiumproduzenten Norsk Hydro. Das operative Ergebnis (Ebit) sank im zweiten Quartal um 68 Prozent auf 875 Mio. Kronen (90,9 Mio. Euro) und verfehlte damit die Analystenschätzungen von 893 Mio. Kronen.

Der Cyberangriff dürfte im zweiten Quartal 250 bis 300 Mio. Kronen kosten, verglichen mit früheren Einschätzungen von 200 bis 250 Mio. Kronen, hieß es. Der Aluminium-Riese war im März Ziel eines Hackerangriffes geworden, bei dem die IT-Systeme in den meisten Geschäftsfeldern betroffen waren und mehrere Werke still standen, darunter auch ein Werk in Vorarlberg. (reuters/apa/red)

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