Elektroindustrie

AMS: 760 Mio. Euro schwere Anleihe erfolgreich platziert

Der steirische Sensorhersteller AMS hat Wandelanleihen über 760 Millionen Euro platziert. Bestehende Aktionäre von AMS bekamen keine Bezugsrechte zur Zeichnung der Papiere.

Der börsennotierte Sensorenhersteller AMS hat garantierte Wandelschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von 760 Mio. Euro mit einer Laufzeit bis 2027 erfolgreich platziert, wie das Unternehmen mitteilte. Die Wandelschuldverschreibungen werden in neue oder bestehende, auf den Inhaber lautende Stammaktien ohne Nennbetrag in Höhe von bis zu 10 Prozent des derzeit ausgegebenen und ausstehenden Aktienkapitals, wandelbar sein.

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Geld soll für "allgemeine Unternehmenszwecke" verwendet werden

Bezugsrechte bestehender AMS-Aktionäre zur Zeichnung der Wandelschuldverschreibungen seien ausgeschlossen worden. Der Nettoerlös der Wandelschuldverschreibungen werde für allgemeine Unternehmenszwecke verwendet. Der Zinskupon wurde mit 2,125 Prozent festgelegt. Die anfängliche Wandlungsprämie werde bei 47,5 Prozent über dem Referenzaktienkurs von 20,1736 Franken, umgerechnet in Euro zum vorherrschenden Wechselkurs, liegen. Dies entspreche einem anfänglichen Wandlungskurs 27,7209 Euro.

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Die Wandelschuldverschreibungen werden zu 100 Prozent ihres Nennbetrags ausgegeben und zurückgezahlt. Sofern sie nicht zuvor gewandelt, zurückgezahlt oder gekauft und gekündigt wurden, werden die Wandelschuldverschreibungen zum Nennbetrag am 3. November 2027 zurückgezahlt. (apa/red)

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