Konkursverfahren : Maschinenbauer Artec pleite
Über das Vermögen des oberösterreichischen Maschinenbauers Artec ist gestern Dienstag das Konkursverfahren eröffnet worden. Das gaben der Kreditschutzverband KSV und Creditreform bekannt. Betroffen sind 20 Mitarbeiter und 137 Gläubiger. Die Schulden belaufen sich auf rund 4,8 Millionen Euro. Ein Zwangsausgleich wird angestrebt. Krisenopfer Eine Million Euro an Schulden sei sofort fällig, so der KSV, der Rest setze sich aus längerfristigen Krediten und Verbindlichkeiten zusammen. Grund der Pleite seien die schleppenden Auftragseingänge. Der Maschinenbau sei im Zuge der Wirtschaftskrise stark betroffen, weil meist auftragsbezogen produziert werde, viele Firmen derzeit aber nur zurückhaltend bestellen würden, erklärte Otto Zotter vom KSV. Artec geriet bereits im Jahr 2004 in Konkurs und konnte sich mit einem 20-prozentigen Zwangsausgleich entschulden. Nach der Pleite der Muttergesellschaft, der Salzburger DMT Technology GmbH, Ende Jänner dieses Jahres, bei der die Verbindlichkeiten 18,8 Millionen Euro betragen, musste die Tochter nun ebenfalls den Weg zum Konkurskredit antreten. (APA/red)