Produktions-Award

Fabrik2017: Flex gewinnt Österreichs härtesten Produktionswettbewerb

Der Kärntner Elektronikfertiger Flex ist Gewinner des Fabrik2017-Awards von Fraunhofer Austria und WEKA Industrie Medien. Nach einer Reihe von Vor-Ort-Evaluierungen nutzten die vier Finalisten heute Nachmittag noch die Gelegenheit, einer Jury ihre Fertigungen zu präsentieren. Das Althofener Flex-Werk überzeugte dabei auf voller Linie die Juroren Sabine Herlitschka, Knut Consemüller, Wilfried Sihn, Hans Kostwein sowie Florian Zangerl.

Geschlagen geben mussten sich Lenze Operations Austria sowie Welser Profile, die ex aequo Gesamtrang Zwei holten.

BMW Group Werk Steyr erreichte Rang 3.

Siegreich war Flex auch in den drei Sonderkategorien „Efficient Factory 2017“, “Smart Factory 2017“ sowie „Green Factory 2017“.

Ausgetragen wurde der Event am Standort von Infineon Technologies Austria. "Als Preisträger im Jahr 2015 fieberten wir noch selbst mit. Heuer unterstützten wir die Veranstaltung als Gastgeber, als es wieder darum ging, ausgezeichnete und hocheffiziente Industriebetriebe aus Österreich vor den Vorhang zu holen", sagte Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende Infineon Technologies Austria.

Der Fabrik-Award wurde heuer bereits zum achten Mal ausgelobt. Er gilt als der härteste Produktionspreis Europas und geht an Unternehmen, die in einer Reihe von Kriterien am besten abschneiden: Wie kooperativ ist die Supply-chain ausgerichtet? Wie erfolgt die Wertschöpfung? Nach welchen Prinzipien wird produziert? Auch Bestandsmanagement und Logistik, Kunden- und Lieferantenbeziehungen wurden evaluiert. Der Preis wird alljährlich von Fraunhofer Austria und WEKA Industrie Medien vergeben.

Hier finden Sie alle Eindrücke zur Fabrik 2017 in einer Fotostrecke, und hier gibt es eine Nachlese der Live-Berichterstattung vom Event von Redakteur Daniel Pohselt.