Sammelklage

Defekte Zündschlösser: GM einigt sich mit Klägern

Im Streit um defekte Zündschlösser bei General Motors hat sich der US-Autobauer mit 203 Klägern auf einen Vergleich geeinigt. Der Inhalt der Vereinbarung sei "vertraulich", schrieben die Anwälte von GM an einen New Yorker Bundesrichter. Wegen der Probleme hatte GM im Februar 2014 insgesamt 2,6 Millionen Autos vom nordamerikanischen Markt zurückgerufen.

Bei den Autos bestand die Gefahr, dass der Zündschlüssel während der Fahrt ungewollt in die Aus-Position springt und die Elektronik ausschaltet. Dies kann dazu führen, dass Servolenkung, Bremskraftverstärker und Airbags nicht mehr funktionieren. Mit dem Konstruktionsmangel werden hunderte Unfälle mit insgesamt 124 Toten und 275 Schwerverletzten in Verbindung gebracht. (reuters/apa/red)