Wegen Monsanto: Bayer beginnt mit Verkäufen in den USA

Der Chemieriese Bayer hat mit dem Verkauf von Konzernteilen in den USA begonnen. Grund sind die Vorbereitungen auf die milliardenschwere Übernahme des Agrochemiekonzerns Monsanto.

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Der deutsche Pharma- und Chemiekonzern Bayer hat laut einem Pressebericht mit dem Verkauf von US-Unternehmensteilen im Zuge der angestrebten Monsanto-Übernahme begonnen. Vorstandschef Werner Baumann biete derzeit unter anderem einen Hersteller von Saatgut für Gemüse sowie einen Agrar-Softwarespezialisten zum Kauf an.

Das berichtete die "New York Post" unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen. Ein Bayer-Sprecher wollte die Informationen auf Anfrage nicht kommentieren. Ziel sei es weiterhin, den Monsanto-Deal Anfang 2018 abzuschließen. Dafür arbeite man nach wie vor eng mit den Wettbewerbsbehörden zusammen, sagte er.

Inklusive der bereits BASF versprochenen Geschäftsteile dürften die abzugebenden Sparten damit über den 1,6 Mrd. Dollar (1,3 Mrd. Euro) Jahresumsatz liegen, die Bayer bei Ankündigung der Übernahme zu verkaufen bereit war, hieß es bei der "New York Post". Im Mai 2016 - bei Bekanntgabe der Pläne - waren das umgerechnet 1,4 Mrd. Euro.

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Bayer will den umstrittenen US-Saatgutspezialisten für 66 Mrd. Dollar inklusive Schulden übernehmen und so den führenden Agrarchemie-Konzern schmieden. Allerdings muss Bayer einige Teile verkaufen, um den Segen von Kartellwächtern zu erhalten. BASF nimmt Bayer für rund 5,9 Mrd. Euro Teile von deren Geschäft mit Saatgut und Unkrautvernichtungsmitteln ab. Diese Bereiche kamen 2016 auf einen Umsatz von rund 1,3 Mrd. Euro. (dpa/apa/red)