Elektronik

Wegen Handelskonflikt: Foxconn baut neues Werk in Vietnam

Der umstrittene weltgrößte Handyhersteller prüft den Bau eines großen neuen Werks in Vietnam - als Reaktion auf den Handelskonflikt zwischen USA und China.

Angesichts der Handelsstreits zwischen China und den USA erwägt der Elektronikteile-Hersteller Foxconn eine Verlagerung seiner Produktion nach Vietnam. Das staatliche Online-Portal Vnexpress berichtete unter Berufung auf vietnamesische Behörden, dass Foxconn ein Werk mit etwa 3.000 Arbeitsplätzen in der Nähe von Halong City bauen will, etwa 175 Kilometer östlich der Hauptstadt Hanoi.

Nach Angaben des Vizechefs der dortigen Provinz Quang Ninh, Nguyen Van Thang, sollen dort Flachbild-Fernseher hergestellt werden.

Foxconn ist vor allem als Auftragsproduzent des US-Konzerns Apple bekannt. In der chinesischen Stadt Shenzhen stellt das Unternehmen mit Sitz in Taiwan iPhones her. Kürzlich war schon bekannt geworden, dass Foxconn ein Grundstück im Nordosten Hanois gekauft hatte. Apple lässt bereits iPhone-Teile in Vietnam produzieren, unter anderem für die Kamera und Komponenten des Touch-Screens. Der südkoreanische Konkurrent Samsung lässt Smartphones in Vietnam zusammenbauen. (dpa/apa/red)

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