Außenhandel

Washington verschiebt Entscheidung über Autozölle

US-Handelsminister Wilbur Ross wird seinen Bericht über höhere Zölle auf Autos aus Europa offenbar später vorlegen - damit würde sich auch die Entscheidung verschieben. Die Verhandlungen mit der EU, Mexiko und Kanada liefen derzeit noch, so Ross.

US-Handelsminister Wilbur Ross will sich dem "Wall Street Journal" zufolge nicht auf ein Datum zur Vorlage eines Berichts über höhere Einfuhrzölle auf Autos aus der Europäischen Union festlegen. Es sei nicht klar, ob der Bericht noch im August vorgelegt werde, zitierte das Blatt Ross.

Der Zeitplan werde angesichts der Verhandlungen mit der EU, Mexiko und Kanada wahrscheinlich umgestellt. Ein neuer Termin stehe nicht fest.

Der Bericht über mögliche Autozölle war von der US-Regierung als Grundlage für eine Entscheidung von Präsident Donald Trump geplant. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hatte aber mit Trump Ende Juli vereinbart, dass keine neuen Zölle erhoben werden, solange beide Seiten über das Thema verhandeln.

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Trumps Wirtschaftsberater Larry Kudlow hatte am 3. August gesagt, die EU und die USA machten bei ihren Handelsgesprächen Fortschritte. Dazu werde es binnen etwa 30 Tagen eine Reihe von Ankündigungen geben. (reuters/apa/red)

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