Autoindustrie

VW-Finanztochter will jährlich 850 Millionen Euro sparen

Die Finanzsparte von VW soll mit Hilfe der Digitalisierung die Produktivität steigern und Vertriebskosten senken. Der weltweite Mitarbeiterstand soll trotzdem gehalten werden, meint Frank Fiedler, Finanzvorstand des konzerneigenen Autofinanzierers.

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Die Volkswagen-Finanztochter will trotz steigender Ergebnisse kräftig sparen. Bis 2025 wolle das Unternehmen jährlich 850 Mio. Euro sparen, sagte Frank Fiedler, Finanzvorstand der Volkswagen Financial Services AG, in Hannover. Das geschehe mittels eines Effizienzprogramms, das im laufenden Jahr erstmals greife.

Ziel sei, mit Hilfe der Digitalisierung die Produktivität des Autofinanziers zu steigern und Vertriebskosten zu senken. Beispielsweise sollten die notwendigen Daten im Schadensfall automatisiert zugeordnet werden. Die Zahl der derzeit 15.700 Mitarbeiter weltweit solle dabei gehalten werden, betonte Vorstandschef Lars Henner Santelmann.

Mehr Bestandsverträge

Fiedler kündigte auch an, die Ergebnisprognose für das laufende Jahr anzuheben: "Wir werden über Vorjahr abschließen", sagte er. Im vergangenen Jahr hatte die VW-Finanzdienstleistungssparte operativ 2,46 Milliarden Euro verdient.

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Zuvor hatte die Finanztochter angekündigt, bis 2025 die Zahl der Bestandsverträge auf 30 Millionen steigern zu wollen - von zuletzt etwa 20 Millionen Verträgen.

Außerdem sollen den Angaben zufolge bis 2020 rund 500 Mio. Euro in digitale Geschäftsprozesse investiert werden. Gerhard Künne, Leiter des Mobilitätsgeschäfts, kündigte an, dass die Sparte bis 2021 ein führender Anbieter von Parkdienstleistungen wie dem digitalen Bezahlen mit 300 Millionen Transaktionen sein wolle.

Derzeit gebe es Verträge mit 156 deutschen Städten - weltweit seien es über 500. Massiv aufbauen wolle die Sparte das Parkgeschäft im Lkw-Sektor.

Digitalchef Stefan Imme kündigte an, bis 2025 sollten rund 2,5 Millionen Neuverträge online abgeschlossen werden. (dpa/apa/red)

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