Personalia

Volkswagen: Komponenten-Vorstand Schmall bleibt an Bord

Thomas Schmall werde als Vorstand für die konzerneigenen Zulieferwerke keineswegs abgelöst, so Volkswagen. Ein Magazin hatte zuvor über eine mögliche Ablösung berichtet.

Volkswagen will an Thomas Schmall als Vorstand für seine konzerneigenen Zulieferwerke festhalten. Das Unternehmen dementierte einen Bericht des Magazins "Auto Motor Sport", demzufolge der Manager auf der Position des "Komponenten"-Chefs abgelöst werden könne.

"Thomas Schmall ist und bleibt Leiter der Konzern-Komponente der Volkswagen AG und verantwortet hiermit die Neuausrichtung des konzernweiten Komponentengeschäfts, das wir noch effizienter und wettbewerbsfähiger aufstellen werden", hieß es dazu aus Wolfsburg.

Magazin: Ehemaliger ZF-Chef besetzt um

Die Zeitschrift hatte dagegen unter Berufung auf Kreise aus dem VW-Umfeld gemeldet, die Managerin Barbara Bergmeier solle auf Wunsch des neuen Einkaufsvorstands und Ex-ZF-Chefs Stefan Sommer auf die Stelle der Komponenten-Chefin geholt werden. Sie solle "eine verantwortliche Position im Rahmen der Neuausrichtung von VW-Komponente" erhalten.

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Bergmeier war beim Zulieferer Dräxlmaier tätig, früher arbeitete sie auch beim Audi-Rivalen BMW. VW wollte "grundsätzlich nicht zu Personalspekulationen" Stellung nehmen.

Bereich "Komponenten" bündelt hausinterne Zulieferer

In der "Komponenten" bündelt der größte Autokonzern der Welt seine hausinternen Zulieferungen etwa für Motoren, Getriebe, Fahrwerke oder Lenkungen. Dazu hatte die VW-Gruppe eine neue, markenübergreifende Sparte "Konzern Komponente" gegründet. Darin werden weltweit 56 Fabriken mit rund 80.000 Beschäftigten zusammengefasst. Deutsche Standorte sind etwa Baunatal bei Kassel, Braunschweig und Salzgitter. (dpa/apa/red)

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