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Vier Finanzfirmen sind an DB-Konzerntochter Arriva interessiert

Die Finanzfirma Carlyle und die zur Deutschen Bank gehörende DWS haben Interesse an einer Übernahme der Nahverkehrstochter Arriva der Deutschen Bahn, so Insider. Auch die Finanzfirma Apollo und die Finanzfirma Keolis der französischen Bahn SNCF hätten demnach schon angeklopft.

Der US-Finanzinvestor Carlyle und die Deutsche-Bank-Fondstocher DWS haben Insidern zufolge Interesse an einer Übernahme der Nahverkehrstochter Arriva der Deutschen Bahn. Der Bieterprozess solle Mitte Juni starten, sagten vier mit der Sache vertraute Personen. Bewertet werde Arriva mit 3,5 Mrd. Euro.

Erste Gebote strebt der Konzern noch vor den Sommerferien an, endgültige Offerten sollen Ende September gemacht werden, sagte einer der Insider. Auch die US-Beteiligungsgesellschaft Apollo und die Tochter Keolis der französischen Bahn SNCF seien unter den Interessenten. DWS wolle als Teil eines Konsortiums bieten und fühle gerade bei anderen Finanzinvestoren vor.

Alexander Doll, im Vorstand der Bahn zuständig für Finanzen, bestätigte, dass sein Unternehmen ein zweigleisiges Verfahren eingeleitet habe, um die Möglichkeit des Verkaufs von bis zu 100 Prozent der Arriva-Anteile an einen oder mehrere Investoren zu prüfen wie auch die Möglichkeit eines Börsengangs.

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"Der Prozess hat gut begonnen, da viele Parteien ihr Interesse bekundet haben", erklärte er. "Da der zweigleisige Prozess in den nächsten Monaten fortgesetzt wird, erwarten wir fundiertere Rückmeldungen." Dazu: Verkauf von Arriva: Deutsche Bahn setzt Interessenten eine Frist >>

Arriva 2010 übernommen

Die Bahn hatte das Unternehmen mit Sitz in Großbritannien 2010 gekauft und treibt im Kampf gegen steigende Schulden nun den Verkauf voran. Reuters hatte bereits Mitte April erfahren, dass die Bahn einen vollständigen Verkauf von Arriva an Investoren bevorzugt. Die Firma mit über 50.000 Mitarbeitern hat einen Umsatz von mehr als 5 Mrd. Euro. (reuters/apa/red)

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