Batteriehersteller

Vartas Börsengang: Beim zweiten Anlauf erfolgreich

Beim zweiten Anlauf hat der Börsengang des deutschen Batterieherstellers Varta geklappt. Das gesamte Platzierungsvolumen beträgt über 230 Millionen Euro. Jetzt will der zu Michael Tojners Gruppe Montana Tech gehörende Hersteller vom Bedarf nach Energiespeichern profitieren.

Die Anleger des frisch an der Börse gestarteten Batterienherstellers Varta - der zur Montana Tech des österreichischen Investors Michael Tojner gehört - können sich über Zeichnungsgewinne freuen.

Drei Euro mehr pro Aktie

Für die zu 17,50 Euro ausgegebenen Papiere des Batterieherstellers wurden zuletzt 20,50 Euro bezahlt. Allerdings waren sie zuvor mit ihrem ersten Kurs von 24,25 Euro noch deutlich höher gehandelt worden.

Der Börsengang bringt dem Unternehmen 150,5 Mio. Euro brutto ein. Insgesamt seien 13,34 Millionen Aktien zu je 17,50 Euro verkauft worden, hatte Varta zuvor mitgeteilt. Die Preisspanne war bei 15 bis 17,50 Euro gelegen.

Alteigentümer Montana Tech vekauft kräftig

Das gesamte Platzierungsvolumen beträgt rund 233,5 Mio. Euro. Neben 8,6 Millionen neu ausgegebenen Aktien, deren Erlös Varta zufließt, nutzte der Alteigentümer Montana Tech Components den Börsengang zur Veräußerung von 4,74 Millionen Anteilscheinen. Der Streubesitz wird bei rund 35 Prozent liegen. Der Marktwert des gesamten Aktienbestands liegt bei Beginn der Handelsaufnahme bei rund 669 Mio. Euro.

Varta will jetzt von der Energiewende profitieren

Es ist der zweite Anlauf des Batteriekonzerns nach dem auf Eis gelegten ersten Versuch Ende 2016. Varta will von den Trends zu Energiespeichern und zur mobilen Energienutzung profitieren. Mit dem Geld aus dem Börsengang soll der Mitteilung zufolge vor allem die Produktionskapazität der deutschen Töchter ausgebaut werden. (dpa/apa/red)