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Ungarn baut riesige Teststrecke für die Fahrzeugindustrie

Ähnlich wie die Steiermark will jetzt auch Ungarn eine eigene Teststrecke für die Autoindustrie bauen. Der Bau der Anlage soll 129 Millionen Euro kosten und 2019 fertig sein. Maßgeblich beteiligt ist der japanische Hersteller Horiba Mira.

Das ist ein Symbolbild.

In der westungarischen Stadt Zalaegerszeg wird eine in Europa "einmalige" Teststrecke für die Automobilindustrie gebaut, erklärte Premier Viktor Orban kürzlich bei der Grundsteinlegung für das 40-Milliarden-Forint-Projekt (129 Mio. Euro).

Der Bau der ungarischen Teststrecke soll Ende 2019 abgeschlossen sein. Dabei wird ein Areal von 250 Hektarn verbaut. Die Finanzierung kommt großteils vom Staat.

Tests für "normale", selbstfahrende und elektrische Autos

Die Strecke in Ungarn soll sich für Tests und die Entwicklung von traditionellen aber auch selbstfahrenden und Elektro-Autos eignen. Hinter den Plänen steht die japanische Horiba Mira Ltd., ein weltweit führendes Unternehmen für Fahrzeugprüfsysteme.

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Durch das Projekt sollen 350 neue Arbeitsplätze für Ingenieure geschaffen werden, berichtete die ungarische Nachrichtenagentur MTI. Neben dem Testgelände entstehen Tankstellen, Hotels und andere Dienstleistungseinrichtungen. Als Betreiber der Teststrecke wurde die staatliche "Autoipari Probapalya Zala Kft" gegründet.

Riesige Teststrecke auch in der Steiermark in Arbeit

Zugleich entsteht auch in der Steiermark eine umfassende Testumgebung für das Testen und die Entwicklung von selbstfahrenden Fahrzeugen. Dazu haben sich große steirische Forschungseinrichtungen für den automotiven Bereich und Industriebetriebe zusammengetan. Die Testfahrten sollen künftig auf der A2 zwischen Graz-West und Laßnitzhöhe und zwischen St. Michael bis zur steirisch-slowenischen Grenze (A9) stattfinden. Mehr zu dem groß angelegten Projekt hier >>

(apa/red)

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