Maschinenbau

Trumpf: Corona hat vorhandene Rückgänge nochmals verstärkt

Auch beim Maschinenbauer Trumpf verschärft die Coronakrise die ohnehin von einer schwächelnden Konjunktur geprägte Lage. In dem soeben zu Ende gegangenen Geschäftsjahr ist der Umsatz um acht Prozent und der Auftragseingang um elf Prozent gesunken.

Auch beim Maschinenbauer Trumpf verschärft die Coronakrise die ohnehin von einer schwächelnden Konjunktur geprägte Lage. Im Geschäftsjahr 2019/20, das im Juni endete, ging der Umsatz um 8 Prozent auf rund 3,5 Mrd. Euro zurück, wie der Laser-Spezialist auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Der Auftragseingang fiel mit 3,3 Mrd. Euro sogar um 11 Prozent niedriger aus als im Vorjahr.

"Wir spüren bereits seit Herbst 2018 eine Abschwächung der Konjunktur und die Zurückhaltung vieler Kunden bei Investitionen gerade in Deutschland", sagte Trumpf-Chefin Nicola Leibinger-Kammüller.

Zur Situation im Herbst 2019:
Gewinneinbruch beim Maschinenbauer Trumpf >>

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Verantwortlich sei aus ihrer Sicht unter anderem die Ungewissheit im Zusammenhang mit dem Strukturwandel in der Autoindustrie. "Corona hat diese Tendenz nach unserer Beobachtung zusätzlich verstärkt und wie ein Katalysator gewirkt, gewissermaßen als "Krise in der Krise"", sagte sie.

Die Gruppe beschäftigt weltweit rund 14.300 Mitarbeiter, gut die Hälfte davon in Deutschland. Die vollständige Bilanz legt Trumpf im Oktober vor. (dpa/apa/red)

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