US-Wirtschaftspolitik

Trump könnte Kampfflugzeug von Boeing statt von Lockheed kaufen

Da die Kosten für das Kampfflugzeug F-35 von Lockheed Martin wegen technischer Probleme stiegen, hat der künftige US-Präsident Donald Trump Boeing gebeten, ein Preisangebot für das ältere Modell F-18 "Super Hornet" zu unterbreiten.

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Das F-35-Programm ist ein wesentlicher Umsatzbringer für das Unternehmen und machte im vergangenen Jahr rund 20 Prozent der Gesamterlöse von 46,1 Milliarden Dollar aus (44,14 Milliarden Euro). Die Kosten für das Programm sind unter anderem wegen technischer Probleme auf geschätzte 379 Milliarden Dollar gestiegen.

Das Flugzeug ist allerdings viel moderner als die F-18. Im Gegensatz zur F-18 verfügt es über die sogenannte Stealth-Technologie, die es für Radaranlagen unsichtbar machen soll. Gerade diese Technologie ist aber auch der Kostentreiber. Allerdings ist ihre Brauchbarkeit bisher nicht nachgewiesen worden.

Zuvor hatte Trump nach eigenen Angaben Boeing das Versprechen abgerungen, dass die Kosten für die künftigen Flugzeuge des US-Präsidenten nicht die Marke von vier Milliarden Dollar übersteigen werden. Er hatte mit dem Gedanken gespielt, die Bestellung für die neue Version der Air Force One zu stornieren. (apa/Reuters)