Luftfahrtindustrie

Trotz Engpass bei Triebwerken: Airbus will heuer 800 Maschinen ausliefern

Der europäische Flugzeugbauer hält trotz Schwierigkeiten bei seinen Zulieferern Pratt & Whitney sowie CFM International an seinen Auslieferungszielen fest. Allerdings werde das "kein Spaziergang", wie Konzernchef Tom Enders zugibt.

Trotz Problemen mit seinen Triebwerkszulieferern hält der europäische Flugzeugbauer Airbus an seinem Auslieferungsziel fest. Airbus werde heuer rund 800 Maschinen ausliefern, betonte vor wenigen Tagen ein Unternehmenssprecher. Er reagierte damit auf einen Bericht, das Auslieferungsziel sei gefährdet. Der Aktienkurs war deshalb zwischenzeitlich um fast drei Prozent abgesackt.

Flugzeugbauer rechnet weiterhin mit rund 800 Maschinen

Airbus hatte bereits im April versichert, am Auslieferungsplan festzuhalten - auch wenn dies "kein Spaziergang" werde, wie Konzernchef Tom Enders damals sagte. Schwierigkeiten mit den Triebwerken der Lieferanten Pratt & Whitney sowie CFM International für die spritsparende Modellreihe A320neo hatten zu Verzögerungen bei der Auslieferung an Kunden geführt.

Auch in den vergangenen Jahren hatte der Flugzeugbauer bereits mit Lieferengpässen zu kämpfen gehabt. 2017 gelang es Airbus dennoch, statt wie geplant 700 Maschinen sogar 718 Flugzeuge auszuliefern. Auch 2016 hatte das Unternehmen sein selbst gestecktes Ziel leicht überschritten. (afp/apa/red)

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