Grünes Licht

ThyssenKrupp darf VDM und Terni kaufen

EU-Kommission gibt ThyssenKrupp Freigabe für die Rücknahme seiner früheren Edelstahltöchter.

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ThyssenKrupp hat von der EU-Kommission die Zustimmung für die Rücknahme seiner früheren Edelstahltöchter erhalten. Der deutsche Konzern könne die Unternehmen VDM und Terni vom finnischen Konkurrenten Outokumpu erwerben, teilten die Brüsseler Wettbewerbshüter am Mittwoch mit.

Der Rückkauf werfe keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken auf, da das zusammengeschlossene Unternehmen weiterhin mehreren ernst zu nehmenden Konkurrenten gegenüberstehen werde.

ThyssenKrupp hatte die Töchter und seine übrigen Edelstahl-Firmen ursprünglich an Outokumpu verkauft. Ende November hatten die Essener angekündigt, den Deal teilweise rückabzuwickeln, nachdem Outokumpu wegen des schwachen Edelstahlgeschäfts in Schwierigkeiten geraten war.

ThyssenKrupp-Chef Heinrich Hiesinger hat deutlich gemacht, dass er VDM und das Edelstahlwerk im italienischen Terni auf Dauer nicht im Konzern behalten will. Der Dax-Konzern will sich aus dem zyklischen Edelstahlgeschäft weiter komplett zurückziehen. Vor einem erneuten Verkauf der beiden Firmen wird ThyssenKrupp aber wohl vor allem das Werk in Terni in die Spur bringen müssen. Dies gilt als Verlustbringer. Details zu seinen Plänen könnte Hiesinger am Freitag bei der Vorlage der Quartalszahlen nennen. (APA/Reuters)