Elektroindustrie

Tesla und Panasonic kooperieren bei Solarstrom

Der US-Elektroautohersteller Tesla und der japanische Elektronikriese Panasonic wollen bei der Nutzung von Solarstrom zusammenarbeiten - allerdings nur, wenn Tesla die geplante Übernahme der Ökostromfirma SolarCity unter Dach und Fach bringt.

Der Autohersteller und Panasonic teilen mit, sie hätten sich darauf geeinigt, dass Panasonic ab 2017 in Buffalo im US-Bundesstaat New York Solarzellen produziert, die Tesla sich verpflichtet zu kaufen.

Tesla will seine E-Autos mit Ökostrom fahren lassen. Daher soll Tesla auch SolarCity übernehmen. Vereinbart wurde der Kauf für 2,6 Mrd. Dollar (2,4 Mrd. Euro) bereits. Doch mehrere Aktionäre von Tesla klagen dagegen - weil Tesla-Chef Elon Musk auch an SolarCity beteiligt ist und in den Verwaltungsräten beider Unternehmen sitzt. Die Anteilseigner werfen ihm daher einen Interessenskonflikt vor.

Eigentlich sollte die im August vereinbarte Übernahme schon Ende des Jahres abgeschlossen sein. Durch Klagen von Aktionären wird sich dies wohl verzögern. Eine erste Anhörung vor Gericht ist diese Woche geplant.
Tesla und Panasonic arbeiten schon bei der Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien im US-Bundesstaat Nevada zusammen.

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Panasonic ist weltweit einer der größten Hersteller dieser Batterien. Im Photovoltaik-Geschäft unterwegs ist das Unternehmen seit der Übernahme von Sanyo vor einigen Jahren. (APA/AFP/red)

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