Luxusgüter

Swarovski baut Kristallwelten weiter aus

Seit Monatsbeginn werden die Swarovski Kristallwelten in Wattens ausgebaut. Das Familienunternehmen nimmt dafür 34 Millionen Euro in die Hand.

Swarovski

Seit Monatsbeginn werden die Swarovski Kristallwelten in Wattens ausgebaut. Das Familienunternehmen nimmt dafür 34 Mio. Euro in die Hand. Bis zur Wiedereröffnung im Mai 2015 bleibt die Sehenswürdigkeit geschlossen. "Der Ausbau ist ein deutliches Signal, dass wir an den Standort glauben", sagte Swarovski-Chef Markus Langes-Swarovski am Dienstag bei einem Pressegespräch in Wien.

Die Erweiterung sieht unter anderem ein neues Empfangsgebäude, Restaurant, einen neu konzipierten Shopzugang, Spielturm und Spielplatz sowie eine mit mehr als 600.000 Kristallen bestückte Installation, die im Garten über dem Spiegelwasser schweben soll, vor. "Wir wollen die Besucher berühren und verzaubern", so der Geschäftsführer der d. swarovski tourism services gmbh, Stefan Isser.

Mehr als 12 Millionen Besucher

Seit der Eröffnung im Jahr 1995 besuchten die Kristallwelten den Angaben zufolge mehr als 12 Millionen Menschen. Die Sehenswürdigkeit soll künftig noch stärker als Ganzjahresdestination positioniert werden und jährlich bis zu 850.000 Besucher (derzeit 7000.000) anziehen.

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Zu anderen, das Unternehmen betreffende Fragen gab die Firma keine Auskunft. Die Gewerkschaft PRO-GE wirft Swarovski wie berichtet vor, Leiharbeitern Prämienzahlungen vorenthalten zu haben. Mehr oder weniger zeitgleich wurde auch bekannt, dass der Tiroler Kristallkonzern in Wattens 200 Mitarbeiter abbaut. (APA)