Elektroautos

Streetscooter: Deutsche Post und Ford rücken enger zusammen

Mehr als 5.500 elektrische Lieferwagen fahren bereits für die Deutsche Post durch die Städte. Jetzt baut der Logistiker die Produktion und Wartung mit dem Autobauer Ford weiter aus.

Die Deutsche Post und der US-Automobilriese Ford vertiefen ihre Zusammenarbeit beim Elektro-Transporter Streetscooter. Die Elektro-Transporter der Post-Tochter Streetscooter würden nun in rund 50 Ford Transit Centern in Deutschland verkauft und gewartet, teilten Post und Ford mit.

"Gemeinsam mit dem bereits bestehenden Händlernetz ist der Streetscooter nun an über 80 Verkaufsstandorten bundesweit erhältlich", sagte Streetscooter-Chef Achim Kampker. Die Deutsche Post und Ford hatten bereits den Transporter Streetscooter Work XL zusammen entwickelt. Der Rückblick: Ford und Deutsche Post bauen elektrischen Transporter gemeinsam >>

Für die Deutsche Post kurven bereits rund 5.500 Streetscooter durch die Innenstädte. Es gibt aber auch schon Kunden außerhalb des Konzerns. Die Post ist mit dem Streetscooter zu einem führenden Hersteller von Elektro-Transportern aufgestiegen und profitiert dabei auch von der Diesel-Krise.

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"Reges Interesse" aus anderen Branchen

Die Deutsche Post registriere reges Interesse an den Fahrzeugen, hatte Konzernchef Frank Appel erst Anfang März gesagt. Eine zweite Fabrik für die Transporter soll voraussichtlich im Sommer die Produktion aufnehmen. Seit Anfang April kümmert sich zudem Post-Vorstand Jürgen Gerdes in einem eigens geschaffenen neuen Ressort auch um die Expansion der Streetscooter-Flotte. Die weltweite Vermarktung der Fahrzeuge aus dem Konzern heraus und in Zusammenarbeit mit Partnern solle "dynamisch vorangetrieben werden", hatte die Post angekündigt. (reuters/apa/red)

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