Bauindustrie

Strabag: Kernaktionäre bleiben

Die Diskussion um die Neuordnung der Macht beim börsenotierten Baukonzern Strabag hat ein Ende. Die Strabag-Kernaktionäre - die Familie Haselsteiner, die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien, die UNIQA sowie die Rasperia Trading von Oleg Deripaska - haben ihr Recht zur Aufkündigung der Syndikatsvereinbarung nicht ausgeübt. Somit hat sich die Vereinbarung um fünf Jahre bis Ende 2022 verlängert.

Bauindustrie Strabag Hans Peter Haselsteiner

Weder UNIQA, Raiffeisen, Haselsteiner (Bild) noch Deripaskas Rasperia nutzten die Kündigungsmöglichkeit: Damit ist die Diskussion um die Neuordnung der Macht beim börsenotierten Baukonzern Strabag (Industriemagazin berichtete) zu Ende. Die Strabag-Kernaktionäre - die Familie Haselsteiner, die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien, die UNIQA sowie die Rasperia Trading von Oleg Deripaska - haben ihr Recht zur Aufkündigung der Syndikatsvereinbarung nicht ausgeübt. Somit hat sich die Vereinbarung um fünf Jahre bis Ende 2022 verlängert.

Den Parteien bleibe aber weiterhin unbenommen, den Vertrag vorzeitig einvernehmlich aufzulösen, teilten UNIQA und Strabag am Montag in getrennten Presseaussendungen mit.

Der bis Ende 2017 laufende Syndikatsvertrag hätte bis 30. Juni gekündigt werden können. Lange Zeit wurde fix damit gerechnet, einerseits weil die UNIQA wiederholt angekündigt hatte, sich von ihrem Anteil trennen zu wollen, andererseits wurde dem russischen Oligarchen Oleg Deripaska, Besitzer der Rasperia, Ausstiegswille nachgesagt.

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