Förderungen

Standortagentur Tirol verhalf Unternehmen 2018 zu 24,5 Mio. Euro

Die Standortagentur Tirol hat im Jahr 2018 mit 460 Beratungen Tiroler Betriebe dabei unterstützt, 24,5 Mio. Euro für die Finanzierung von Wachstumsprojekten einzuwerben.

Standort Tirol Förderungen

Die Standortagentur Tirol hat im Jahr 2018 mit 460 Beratungen Tiroler Betriebe dabei unterstützt, 24,5 Mio. Euro für die Finanzierung von Wachstumsprojekten einzuwerben. Außerdem lösten sieben neue Kompetenzzentren Technologieinvestitionen von 22 Mio. Euro aus, hieß es bei einer Pressekonferenz anlässlich der Präsentation des Tätigkeitsberichts 2018 in Innsbruck.

"Das Jahr 2018 war sehr zufriedenstellend", erklärte Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf (ÖVP). Das Wirtschaftswachstum habe in Tirol im vergangenen Jahr rund 3 Prozent betragen. "Außerdem hat der Export mit 13,1 Mrd. erstmals die 13 Mrd. Grenze überschritten", zeigte sich Zoller-Frischauf erfreut. Sie rechne damit, dass es heuer in Richtung 13,5 Mrd. gehen werde.

In diesem günstigen Wirtschaftsklima setze man jedenfalls weiter auf "Partnervermittlung", sagte der Geschäftsführer der Standortagentur Tirol, Marcus Hofer. "Wir helfen Tiroler Unternehmen dabei, passende Partner und Netzwerke zu finden, um Innovationen zu ermöglichen", so Hofer. Außerdem begleite man Betriebe sowohl bei der Gründung als auch bei der Ansiedelung und Erweiterung, ergänzte der Geschäftsführer. Insgesamt wolle die Standortagentur Unternehmen dazu bringen, "Innovationsprojekte aufzustellen".

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Besonders stolz waren die Verantwortlichen diesbezüglich auf ein Tiroler Unternehmen, das von einem kleinständischen zu einem mittelständischen Unternehmen herangewachsen ist. Der Leichtbauspezialist "Alpex Technologies" habe sich mit Hilfe der Standortagentur Tirol erfolgreich in gleich fünf Projekten des Programmes "Clean Sky" um Mittel aus dem Topf "Horizon 2020" bewerben können, so Zoller-Frischauf. In diesem Programm werden technologische Innovationen für eine umweltfreundliche Luftfahrt gefördert.

In Zukunft wolle man auch einen besonderen Fokus auf die Tiroler Start-ups legen, kündigte Hofer an und merkte an: "Schließlich war Swarovski vor rund 120 Jahren auch ein Start-up". Solche "Unicorns" gelte es, "auf den Weg zu bringen", skizzierte Hofer das Bestreben der Standortagentur Tirol. (apa/red)