Metallindustrie

Stabile Geschäfte bei Waagner-Biro - dank Diversifizierung

Der Wiener Stahlbauer Waagner-Biro kann Schwankungen in einzelnen Regionen gut trotzen, weil das Projektportfolio inzwischen so international und divers aufgestellt ist.

Der Stahl- und Brückenbauer Waagner-Biro mit Sitz in Wien hat im vergangenen Jahr Umsatz und Gewinn gegenüber dem Jahr 2016 stabil gehalten. Der Umsatz blieb mit 191,6 Mio. Euro (2016: 193,9 Mio.) etwa auf Vorjahresniveau, das Jahresergebnis blieb mit 10,1 Mio. Euro (2016: 10,0 Mio.) ebenfalls nahezu unverändert, wie Waagner-Biro bekannt gibt.

"Schwankungen zwischen den einzelnen Sparten konnten durch die weiter vorangetriebene Internationalisierung und Diversifizierung innerhalb der Gruppe ausgeglichen werden", so Vorstandschef Thomas Jost. Der Auftragsstand erhöhte sich von 233,5 Mio. auf 255,7 Mio. Euro.

Waagner-Biro ist eine österreichische Unternehmensgruppe mit Sitz in Wien und hält Beteiligungen an nationalen und internationalen mittelständischen Unternehmen in den Geschäftsfeldern Stahl-Glas-Technik, Brückenbau, Bühnentechnik und Spezialmaschinenbau.

White Paper zum Thema

Das Unternehmen beschäftigt mehr als 1.400 Leute an 15 Standorten in Europa, dem arabischen Raum und Südostasien. Der Exportanteil beträgt knapp 95 Prozent.

Brücken für einen sehr selten gewordenen Markt - den Irak

Unter den jüngsten Aufträgen bei Waagner-Biro findet sich ein Auftrag aus einem in diesen Zeiten sehr seltenen Markt: dem Irak. Dabei liefert der Stahlbauer ein modulares Brückensystem für eine Brücke über den Tigris in der Stadt Mossul, hier oben im Bild.

Die Paneelbrücken sind eine einzigartige Technologie aus hochfestem Stahl und leichten Einzelelementen, die sich mit einer lokalen Baumannschaft schnell zusammenfügen lassen. 

(apa, pm)

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