Energiespeicher

Speicher: AIT und Klimafonds wollen heimische Firmen zur Weltspitze begleiten

Das Austrian Institute of Technology und der Klimafonds arbeiten an Plänen, mit denen heimische Hersteller bei Energiespeichern die Weltspitze erobern sollen. Diesen Technologien kommt in der Energiewende eine Schlüsselrolle zu.

Bis Herbst soll Österreich einen nationalen Forschungsplan für Speichersysteme für Strom aus erneuerbaren Energien wie Wind und Sonne erhalten. Erstellen soll den Plan das Austrian Institute of Technology (AIT) unter Federführung des Klima-und Energiefonds (KliEn), erklärte das Infrastrukturministerium. Ziel sei es, heimische Firmen hier zu Weltmarktführern zu machen.

Österreich solle in Zukunft mit Strom und Wärme aus 100 Prozent erneuerbarer Energie versorgt werden. Dafür seien komplett neue Speicher nötig wie leistungsfähige Batterien, intelligente Stromleitungen oder unterirdische Lagerstätten.

Nur so könne auf erneuerbare Energien zugegriffen werden, wenn gerade nicht die Sonne scheint und kein Wind weht. "Wir wollen österreichische Unternehmen bis 2030 zu Weltmarktführern bei Strom- und Wärmespeichern machen", so Leichtfried. (apa/red)