Kartellstrafe

Spar zu 30 Millionen Euro Strafe verdonnert

Der Handelskonzern Spar wurde im Berufungsverfahren vor dem Kartellobergericht zu einer Geldstrafe von 30 Millionen Euro verdonnert. Damit muss Spar eine der höchsten Kartellstrafen der österreichischen Geschichte zahlen.

Thema des Prozesses waren Preisabsprachen bei Molkereiprodukten. Im erstinstanzlichen Urteil war Spar noch mit einer vergleichsweise milden Strafe von 3 Millionen Euro davongekommen.

Bereits 2013 mussten die der Spar-Konkurrent Rewe mit den Marken "Billa", "Merkur" und "Penny" eine Rekordstrafe von 20,8 Millionen Euro zahlen. Auch mehrere Produzenten gerieten ins Visier der Kartellbehörde, die sich in den letzten Jahren vermehrt auf den Lebensmittelhandel konzentriert. (APA)

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