Präsentationssoftwares

So holen Sie alles aus PowerPoint, Keynote und Co. heraus

Sie sind die wahrscheinlich beliebtesten Softwares für Präsentationen – PowerPoint, Keynote und Google Slides. Doch gibt es nicht noch andere tolle Anbieter? Finden Sie hier heraus, welcher davon für Sie am besten ist und wie Sie mehr aus den Programmen herausholen können als der Nächstbeste.

POWERPOINT – ZIEMLICH VIEL POWER AUF DEN PUNKT GEBRACHT

Pro: für Microsoft-User leicht zu handhaben; viele Design-Vorlagen, Effekte und Farbspektren

Kontra: um gemeinsam an einer Präsentation zu arbeiten, muss der Ersteller erst andere dazu einladen

Die meisten Menschen verlassen sich ganz einfach auf die Vorlagen, die PowerPoint zu bieten hat – doch Individualität ist bei dieser Software nicht ausgeschlossen. Daher gibt es bereits Designer, die für ein Unternehmen ein eigenes PowerPoint-Template kreieren, auf dem alle künftigen Präsentationen basieren sollen.

Sollten Sie sich aber für eine normale Vorlage entscheiden, sind Sie nicht in schlechten Händen. Für die zahlreichen Hintergründe bei PowerPoint gibt es perfekt abgestimmte Farben und Schriftarten. Sie können die Farbe von Fläche und Konturen zwar ändern, das Programm wird Ihnen aber immer hilfreiche Vorschläge machen, was zum Design am besten passt.

Microsoft © Ashkan Forouzani via Unsplash

KEYNOTE – DER SCHLÜSSEL ZU IHREM ERFOLG

Pro: für Mac-Nutzer leicht zu handhaben; besonders gute Animationen; kann als YouTube-Video oder Quicktime-Slideshow gespeichert werden
Kontra: für PC-Veteranen gewöhnungsbedürftig

Ein tolles Feature von Keynote ist eine simple, doch extrem aussagekräftige Animation: Objekte und Textteile können innerhalb einer Slide bewegt werden.
So können Zusammenhänge und Entwicklungen verbildlicht werden, ohne auf aufwendige Animationen zurückzugreifen, die Ihnen die ganze Aufmerksamkeit stehlen. Auch das Tempo der Verschiebung bestimmen Sie.

Damit verwandt ist Magic Move ein zu Recht beliebtes Tool in Keynote. Mit Magic Move können Sie ein Objekt auch von einer Slide in eine andere bewegen. Die Animation ist von Anfang an sehr flüssig, doch auch hier können Sie Tempo und Start selbst festlegen.

Keynote, Apple © Rishi Deep via Unsplash

GOOGLE SLIDES – SO SCHNELL WIE GOOGELN

Pro: im Gegensatz zu Keynote und PowerPoint kein Download; Projekte werden automatisch gespeichert; mehrere Personen können zugreifen
Kontra: Designs und Features im Gegensatz zu PowerPoint wenig eloquent; Internetverbindung ist Voraussetzung

Gleich der erste Trick steht für Nutzerfreundlichkeit: Power- Point Präsentationen können ganz einfach importiert werden. Wer also künftig auf Google Slides setzen will, die Infos aber bereits woanders stehen hat, muss nicht alles noch einmal abtippen. Slides können außerdem in Websites eingebettet werden – was eine große Zeitersparnis bedeuten kann.

Der wichtigste Tipp bei Google Slides liegt aber wahrscheinlich in der Einfachheit des Tools. Vielleicht glauben Sie als Erstnutzer, dass Sie die große Auswahl von PowerPoint vermissen werden und steigen nur auf den cloud-basierten Anbieter um, weil Google Slides die Zusammenarbeit mit anderen Personen zulässt. Wenn dem so ist – embrace simplicity! Das Ergebnis wird keineswegs schlechter aussehen als bei anderen Tools – bloß klarer und aufgeräumter. Viele Design-Amateure überhäufen ihre Slides mit Effekten, Symbolen und Farbmischungen (ein paar Tipps und Tricks zum perfekten Präsentationsdesign finden Sie in einem früheren Artikel)  – doch mit diesem Tool haben Sie die beste Möglichkeit, klassisch-elegant bei der Sache zu bleiben.

Google © Paweł Czerwiński via Unsplash

PREZI - MIT Z WIE PRÄSENZ

Pro: kein Download; Designs meist weniger linear als bei PowerPoint; mehrere Personen können an einer Prezi arbeiten; externe Bilder können leicht importiert werden
Kontra: Zoomen verpixelt die Bilder oft; vergleichsweise geringe Auswahl an Farben, Formen und Fonts; ohne Internetverbindung geht gar nichts

Prezi bietet einige coole Designs, trotzdem fühlt man sich als Nutzer schnell einmal mit bestimmten Images und Darstellungsarten wohl – die lassen sich unter dem Namen „My Collection“ abspeichern und können für neue Präsentationen leicht wieder abgerufen werden. So muss man sich nicht für das nächste Design merken, wie die Lieblingsschrift hieß oder wieder nach dem schönen Bild suchen, das so gut zum Firmenlogo passt.

Davon abgesehen ist es wie bei Google Slides möglich, Power-Point Präsentationen – als ganzes oder auch nur in einzelnen Slides – zu importieren. Auch einfach zu integrieren sind eigene Logos, selbst in einer Vorlage. Dafür laden Sie einfach im Theme Wizard ein Bild hoch, das ab nun immer für Sie bereit steht.

Prezi, Präsentation, Software © Agustinus Nathaniel via Unsplash

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