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Schoeller-Bleckmann: "Die Trump-Regierung nützt uns sogar"

Den USA hat der niederösterreichische Ölfeldausrüster SBO die Trendwende zu verdanken. Heuer will man dank der von US-Präsidenten Donald Trump initiierten neuen Steuergesetze wieder schwarze Zahlen schreiben.

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SBO-Chef Gerald Grohmann will heuer schwarze Zahlen schreiben. Am Gelingen dieses Vorhabens maßgeblich beteiligt ist die Trump-Regierung. 

Die Ankündigung des US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump künftig hohe Einfuhrzölle auf Stahl- und Aluminiumlieferungen einzuheben, schlägt weltweit hohe Wellen.

Vorerst keine unmittelbaren Auswirkungen aufs Geschäft erwartet sich indes der börsenotierte Ölfeldausrüster SBO. Ganz im Gegenteil: „Die Expansion in den USA ist wesentlicher Bestandteil unserer Wachstumsstrategie. Eine Strategie, die sich in den vergangenen Jahren durch starke Zuwächse bei Umsatz und Ergebnis bereits bewährt hat.“, lässt SBO-Vorstandsvorsitzender Gerald Grohmann über seinen Unternehmenssprecher ausrichten.

"Wir werden profitieren"

Angetrieben von den USA hätte man im Jahr 2017 sogar „operativ die Trendwende geschafft und ein deutlich positives operatives Ergebnis erzielt“, heißt es. So gesehen würde die Trump-Regierung dem Konzern sogar nützen: „Wir erwarten, dass wir nach der Steuerreform in den USA, ab dem heurigen Jahr von einem deutlich geringeren Steuersatz profitieren werden.“

Mitte Jänner des Jahres hat SBO mit einem deutlichen Umsatzsprung operativ die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft. „Wir sind aus einem sehr tiefen Tal gekommen“, so Grohmann damals gegenüber der APA. Das Betriebsergebnis drehte mit 25 Millionen Euro ins Plus, das Ergebnis vor Steuern war allerdings noch mit minus 70 Millionen Euro negativ.

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