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Schneider Electric plant Milliardenübernahme von RIB Software

Der französische Industriekonzern Schneider Electric will den deutschen Softwareanbieter RIB Software übernehmen. Der geplante Deal wäre 1,5 Milliarden Euro schwer.

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Der französische Industriekonzern Schneider Electric will den deutschen Softwareanbieter RIB Software übernehmen. Je Aktie wollen die Franzosen 29 Euro bezahlen, wie die Unternehmen mitteilten. Das entspricht einem Gesamtwert von rund 1,5 Milliarden Euro und beinhaltet eine Prämie von rund 40 Prozent auf den Börsen-Schlusskurs bei 20,62 Euro.

RIB Software mit Sitz in Stuttgart ist spezialisiert auf Bausoftware für Planer, Architekten und Bauunternehmen. Schneider Electric ist vor allem in der Elektrotechnik und der Industrieautomatisierung stark. Der Verwaltungsrat von RIB Software unterstützt das Angebot, das eine Mindestannahmeschwelle von 50 Prozent beinhaltet.

Aufseher müssen dem Vorhaben noch zustimmen. Schneider wolle das Wachstum von RIB unterstützen, hieß es. Der Abschluss eines Beherrschungs- und/oder Gewinnabführungsvertrags sei gegenwärtig nicht geplant.

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RIB hat unterdessen im vergangenen Jahr erneut ein kräftiges Wachstum hingelegt. Der Umsatz kletterte um 57 Prozent auf 214,3 Millionen Euro, wie das im Kleinwerte-Index SDax notierte Unternehmen in Stuttgart mitteilte. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stieg um 32 Prozent auf 50,1 Millionen Euro. Die Ende Jänner angehobene Prognose für das neue Jahr bestätigte der Konzern. (dpa/apa/red)

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