Ergebnisse

Schenker ging "dornigen Weg" durch Griechenland-Krise

Der Logistikkonzern DB Schenker Österreich hat im Vorjahr 1,3 Milliarden Euro umgesetzt und das operative Ergebnis "um einen zweistelligen Prozentsatz erhöht", so Vorstandsvorsitzender Kurt Leidinger zum "WirtschaftsBlatt". Insbesondere die schwache Wirtschaft in Westeuropa habe auf das Geschäft gedrückt, in der Slowakei, Tschechien und Rumänien lief es hingegen gut.

"Die Speditionsbranche lebt mit EBIT-Margen von zwei bis drei Prozent", rechnete er vor. In Griechenland, dass zu den 13 süd-und osteuropäische Länder gehört, die von Wien aus betreut werden, hat Leidinger die Belegschaft mittlerweile halbiert. "Wir verlieren in Griechenland kein Geld, halten mehr oder weniger die schwarze Null-das ist in Anbetracht der aktuellen Lage zufriedenstellend. Aber das zu erreichen, unser Geschäft dort zu redimensionieren, war ein dorniger Weg", sagte er zur Zeitung. (apa)