Autozulieferer

Sanierungsverfahren über Wiener Maschinenbauer Krauseco eröffnet

Über den insolventen Wiener Autozulieferer Krauseco Werkzeugmaschinen ist ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet worden. Die erste Gläubigerversammlung ist für Mitte Dezember angesetzt.

Autozulieferindustrie Maschinenbau Insolvenzen Standort Wien AKV

Über den insolventen Wiener Kfz-Zulieferer Krauseco Werkzeugmaschinen GmbH ist auf Antrag des Schuldners das Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet worden, wie der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) mitteilte. Zum Insolvenzverwalter wurde der Rechtsanwalt Erwin Senoner bestellt. Erste Gläubigerversammlung, Berichtstagsatzung und allgemeine Prüfungstagsatzung sind für 16. Dezember am Handelsgericht (HG) anberaumt.

Wandel der Branche zwingt Hersteller in die Pleite

Die Krauseco Werkzeugmaschinen GmbH mit 27 Mitarbeitern hat als Insolvenzgrund den Strukturwandel in der Autoindustrie hin zur E-Mobilität angegeben. Die deutsche Schwestergesellschaft hat sich deswegen in ein Schutzschirmverfahren begeben. In Deutschland wird geplant, in Wien, wo die Schulden rund 6,7 Mio. Euro betragen, wird produziert. (apa/red)