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Salzgitter: Tendenzen der Stabilisierung auf Europas Stahlmarkt

Beim deutschen Stahlkonzern Salzgitter fällt der Verlust aus dem Geschäftsjahr 2019 noch höher aus als zuletzt erwartet. Für 2020 erwartet der Konzern jedoch eine Besserung: Der Stahlmarkt Europas stabilisiere sich, so Salzgitter.

Beim deutschen Stahlkonzern Salzgitter fällt der Verlust aus dem Geschäftsjahr 2019 höher aus als noch im November erwartet. Salzgitter rechne nun für das vergangene Jahr mit einem Verlust vor Steuern zwischen 250 und 280 Mio. Euro, teilte das Unternehmen mit. Noch im November hatte Salzgitter einen Verlust in zweistelliger Millionenhöhe angekündigt.

Für das laufende Geschäftsjahr 2020 peilt der Konzern aber Besserung an: Aktuell sehe man Stabilisierungstendenzen auf dem europäischen Stahlmarkt. Vor diesem Hintergrund rechne Salzgitter für das laufende Jahr "mit einem in etwa ausgeglichenen Vorsteuerergebnis".

Dazu:
Wirtschaftsvereinigung Stahl: Erste Zeichen einer Stabilisierung >>

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Salzgitter werde bei der Aufstellung des Konzernabschlusses 2019 Abschreibungen in Höhe von nahezu 200 Mio. Euro berücksichtigen, kündigte das Unternehmen zudem an. Der Konzernabschluss 2019 werde derzeit aufgestellt, insofern handle es sich um vorläufige Werte. Die endgültige Bilanz werde am 16. März 2020 veröffentlicht. (reuters/apa/red)

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