Mega-Fusion

Rohstoffkonzerne Glencore und Xstrata dürfen fusionieren

China gibt grünes Licht für den Milliarden-Zusammenschluss der Rohstoffkonzerne Glencore und Xstrata. Das Handelsministerium genehmigte am Dienstag die Fusion der beiden in der Schweiz ansässigen Unternehmen unter Auflagen.

Kupfer Zink Blei

Binnen drei Monaten muss sich der neue Konzern von einer Kupfermine in Peru trennen, wie das Ministerium im Internet mitteilte. Zugleich muss Glencore bis 2020 jährlich bestimmte Mengen an Kupfer, Zink und Blei seinen chinesischen Kunden zur Verfügung stellen. Die Aktien beider Firmen legten zu.

Der Rohstoffhändler Glencore hatte den Zusammenschluss mit dem Bergbaukonzern Xstrata wiederholt verschoben, weil die Zustimmung der chinesischen Behörden noch ausstand. China ist der wichtigste Absatzmarkt für die Rohstoffe, die Glencore im Angebot hat. Mit einem Volumen von 35 Milliarden Dollar (26,8 Milliarden Euro) handelt es sich um die größte Fusion in der Branche. (APA/Reuters)