Investition

RHI investiert am Standort Veitsch 18 Millionen Euro

Innerhalb von vier Jahren investiert der Feuerfestkonzern RHI in sein Werk am Standort Veitsch insgesamt 18 Millionen Euro. Das Kernstück des Investitionsprogramms ist eine neue Wärmebehandlungsanlage, die erst kürzlich in Betrieb genommen wurde.

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Ausgehend vom Start des Investitionsprogramms im Jahr 2013 wird RHI an ihrem steirischen Standort Veitsch bis 2016 insgesamt rund 18 Millionen Euro für Neuanschaffungen und Modernisierungen aufwenden. Als Kernstück dieses vierjährigen Investitionsprogramms wurde Ende 2014 um sieben Millionen Euro eine neue Wärmebehandlungsanlage mit Rauchgasreinigung angeschafft, die kürzlich in Betrieb gesetzt wurde. In der Anlage werden gepresste Feuerfeststeine wärmebehandelt, um sie gegen sehr hohe Temperatureinwirkungen widerstandsfähiger zu machen. Extreme Temperaturen bis zu 1.700 Grad Celsius treten etwa in Schmelzgefäßen der Stahlindustrie auf, die deshalb mit Feuerfestmaterialien ausgekleidet werden müssen.


In den letzten beiden Jahren hat RHI insgesamt elf Millionen Euro investiert, nächstes Jahr ist die Anschaffung einer Pressanlage mit einem Investitionswert von 2,7 Millionen Euro geplant. Für weitere Anschaffungen zur Modernisierung werden im laufenden und kommenden Geschäftsjahr zusätzlich etwa vier Millionen Euro aufgewendet. Mit diesen Investitionen soll sowohl die Produktivität gesteigert und die Umweltbelastung reduziert werden.


Das RHI-Werk Veitsch erzielte im letzten Geschäftsjahr einen Umsatz von 167 Millionen Euro und beschäftigt rund 200 Mitarbeiter. Pro Jahr werden etwa 220.000 Tonnen Feuerfestprodukte hergestellt, die zu 70 Prozent an die Stahlindustrie und zu 30 Prozent an die Zementindustrie weltweit geliefert werden. Die Exportquote beträgt rund 95 Prozent.

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