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Reifensparte unter Druck: Conti veröffentlicht eine Gewinnwarnung

Beim Zulieferer Continental ist das Geschäft mit Reifen zwar kleiner als die Belieferung der Autoindustrie, es liefert aber Großteil des Gewinns - und ist jetzt unter Druck.

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Der deutsche Autozulieferer Continental kappt wegen Belastungen vor allem in der Reifensparte die Ergebnisprognose für das laufende Jahr. Die Konzernprognose für die um Sondereffekte bereinigte Umsatzrendite vor Zinsen und Steuern senkte das Unternehmen von 10,5 Prozent auf nun "mehr als 10 Prozent", wie der DAX-Konzern in Hannover mitteilte.

Wechselkurs- und Bestandsbewertungseffekte dürften im ersten Halbjahr mit rund 150 Mio. Euro das operative Ergebnis belasten, bereits im ersten Quartal werde das Ergebnis in der Reifensparte um rund 100 Mio. Euro unter dem Wert aus dem Vorjahr liegen.

Das Reifengeschäft ist zwar kleiner als das Autozuliefergeschäft bei Continental, liefert aber den Großteil des Gewinns. Bisher hatte Conti unabhängig von den jetzt veröffentlichten Negativeffekten schon bei den Reifen mit zusätzlichen Belastungen aus steigenden Rohmaterialpreisen von 50 Mio. Euro gerechnet. Die Umsatzprognose für das Jahr bleibt bestehen, erste Eckdaten zum ersten Quartal gibt Conti am 27. April bekannt. (dpa/apa/red)