Anlagenbau

Recyclingmaschinen: Oberösterreichische Erema legt deutlich zu

Weltweit sind etwa 5.000 Anlagen des oberösterreichischen Herstellers von Recyclingmaschinen im Einsatz. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat Erema bei der Zahl der Mitarbeiter wie auch beim Umsatz deutlich zugelegt.

Im Bild ein Screenshot eines von Erema veröffentlichten Internetvideos zu seinem Recyclingsystem "Model TE"

Der Recyclingmaschinen-Hersteller Erema mit Zentrale in Ansfelden im Bezirk Linz-Land in Oberösterreich hat seinen Umsatz im Ende März abgeschlossenen Geschäftsjahr 2016/2017 um fünf Prozent auf 138 Mio. Euro gesteigert. Für das laufende ist CEO Manfred Hackl mit dem Verweis auf sehr gute Auftragseingänge in den vergangenen Monaten "zuversichtlich".

Mehr Mitarbeiter, neue Schwesterfirmen

Ertragszahlen gibt das von den Eigentümern geführte Unternehmen nicht bekannt. Die Gruppe, die ihre Mitarbeiterzahl zuletzt von 480 auf 500 erhöht hat, erzeugt Anlagen für den Bereich PET- sowie Post Consumer-Recycling und zur Wiederverwertung von Produktionsabfällen.

Zur Umsatzsteigerung beigetragen haben neue Schwesterunternehmen. Das jüngste, erst vor einem Jahr gegründete Unternehmen UMAC ist auf die Aufbereitung und den Verkauf von gebrauchten Recyclinganlagen und -Komponenten spezialisiert und erwirtschaftete 1,5 Mio. Euro.

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Weltweit 5.000 Anlagen im Einsatz

Nach Angaben von Erema sind rund 5.000 seiner Anlagen weltweit im Einsatz. Sie ermöglichen die Wiederverwertung von jährlich rund 14 Mio. Tonnen Kunststoff. (apa/red)

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